SCHORTENS „Das mit dem Winterkino ist eine prima Idee“, sagt Yvonne Gries und zieht sich den Kragen ihrer Jacke noch weiter ins Gesicht, „wenn es nur nicht so entsetzlich kalt wäre.“ Trotz bibbernder Kälte – die Schortenser haben tapfer durchgehalten und frierend ihren fünften Stadtgeburtstag gefeiert.

Nach dem Festakt im Bürgerhaus mit der Ausstellungseröffnung „5 Jahre Wirklichkeit“ (die NWZ berichtete) folgten Kinderfest und Jump-Styler-Nacht im Jugendzentrum sowie das Winterkino, das in einem Veranstaltungszelt auf dem City-Parkplatz Premiere feierte. Dort blieben bei den insgesamt drei Gratis-Vorstellungen zwar einige Sitze frei – gemütlich war es dennoch. Vorausgesetzt, man war warm genug angezogen. Denn trotz Heizstrahler und Wolldecken vom Deutschen Roten Kreuz war dicke Winterkleidung unerlässlich.

Für die Wärme von innen sorgten heißer (Kinder-) Punsch, Glühwein – und natürlich auch eine richtige Feuerzangenbowle, die am Abend zur Vorführung des gleichnamigen Filmklassikers angesetzt wurde. Vor den Filmen sorgten Aufführungen des TuS Oestringen und des Heidmühler FC für gute Laune, anschließend sangen Alec und Mike.

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Guten Zuspruch fand auch der verkaufsoffene Sonntag. Sowohl die Geschäfte im Fachmarktzentrum als auch die Läden entlang der Oldenburger- und der Menkestraße verzeichneten regen Zulauf. Etliche Geschäftsleute servierten ihren Kunden gratis heißen Tee, Glühwein und Pfannkuchen zum Aufwärmen. „Als Dankeschön, dass sich die Leute bei diesem Wetter vor die Tür wagen und nicht zu Hause vor dem Ofen hocken bleiben“, sagt ein Händler.

Gelüftet ist auch das Geheimnis um den Kunstwettbewerb „5 Jahre Wirklichkeit – Blick auf die Stadt Schortens“. Insgesamt sieben vom Publikum gewählte Werke zieren nun im Großformat Fassaden im Ortskern. Die Ausstellung mit allen 28 Werken ist noch bis zum 14. Februar im Bürgerhaus zu sehen. Am meisten Stimmen erhielt das Bild von Gisela Tammen („Gründerstein“), gefolgt von Werken des verstorbenen Künstlers Heinz Sauermann sowie von Uta-Karola Krause, Oliver Kliche, Peter Böhme, Elke Best und Joachim Beck.

TGM-Vorsitzder Axel Homfeldt, Bürgermeister Gerhard Böhling und Heide Schröder-Ward vom Stadtmarketing zogen ein positives Fazit des Geburtstags-Wochenendes, an dem auch Gäste aus den Partnerstädten aus Polen und Ungarn mitfeierten. „Bei Temperaturen von bis zu -8 Grad kann man es den Leuten nicht verübeln, wenn es nicht ganz so voll wird, wie erhofft“, meint Homfeldt. Der deutete an, dass man das Freilauf-Kino auch mal im Sommer veranstalten könnte – vielleicht im Klosterpark.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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