Schortens Eine der prägendsten Traditionen des Heimatvereins Schortens könnte den Schortensern bald verloren gehen: Die Erlegung des letzten Wolfs von Schortens, die der Verein seit vielen Jahrzehnten beim Güstkinnelbeer zelebriert, könnte durch die Rückkehr des Wolfes in die Wälder hier im Norden wirklich Geschichte werden. „Wir haben das heute auch nicht so in den Vordergrund gestellt“, sagte Heimatvereins-Vorsitzender Johannes Peters beim Traditionsfest im Friesen-Hof. Dafür feiern sie das Güstkinnelbeer umso fröhlicher. Das wird schließlich auch dann gefeiert, wenn nichts passiert ist.

Die damaligen Heimatfreunde in Schortens hatten 1931 beschlossen, den Wolfsgalgen am Klosterweg wieder aufzustellen und in Erinnerung an den letzten, dort im Jahr 1738 erlegten Wolf ein Fest zu feiern – das Günstkinnelbeer.

Entstanden aus der Tradition des Kinnelbeers, wo zur Geburt eines Kindes mit in Branntwein eingelegten Rosinen angestoßen wurde, haben die Nachbarschaften für die Jahre, in denen kein Kind geboren wurde, das Güstkinnelbeer erfunden, damit sie dann auch anstoßen konnten, so erklärte stellvertretende Bürgermeisterin Anne Bödecker in ihrem Grußwort die Entstehung des Festes.

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Mit der Gruppe Dreeblatt und kurzweiligen Geschichten von Plattschnacker Horst Janßen und Hans-Jörg Beyer entwickelte sich ein geselliger Abend bei Tee und Schnittchen – und alles „up platt“ natürlich. Das Zeitgeschehen in den Jahren 1939 und 1940 ließ Rudi Rabe in seiner kleinen Vortragsreihe über die 30er Jahre wieder lebendig werden.

Eine ganz besondere Ehrung konnte Peters vornehmen: Franz Cornelius gehört dem Verein seit 60 Jahren an und wurde mit einem Präsent und einem Blumenstrauß gewürdigt. Und die erhielt er nicht nur vom Vorsitzenden, sondern auch von Mühlenkönigin Lisa Grimmig und Prinzessin Ilona Mai.

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