In disse Tied, jüst üm Wiehnachten un de Johreswessel to schall ’t van ’t Plaanen her enig all good, moi, eenfach bestens lopen. Aaber so is dat man nich immer! Wiel ’t eben all so good wen schall, staaht de Minschen to ’n Deel gewaltig ünner Tieddruck un wat so ünner Druck steiht, kann anners aflopen as dacht oder sogor „explodeern“. Dorüm passeert ok ’n Bült Schiet, aaber ganz veel löpt ok good un sogor glückert af.

To ’n Bispeel wär ick kört vör Wiehnachten bi dat „man eben so“ Upstiegen up mien Rad dör Inhaaken van de Lengstang in mien Jack in ’t Strumpeln kaamen un doch noch sülvst ut dat fallend Rad rutsprungen. Mien Koppkino wies mi in een lütt Deel van Sekunnen, dat ick nu woll up ’n Pad in ’t Krankenhuus wär. Wat för ’n Glück, dat dat so lopen is!

Rein splienig leep dat för Hannes af, de so moi koken kunn un de Updrag van sien Fro övernaahmen har, för een besünnern Besöök een ganz lecker Eten to koken. För üm wär ’t kien Problem, bloß de Tied word ’n bäten knapp, wu ’t eben so is. Sien Fro wull noch wat besörgen un denn de Gäste van ’n Baahnhoff afholen. To ’n Begröten schull ’t noch eers Tee mit Neejohrskoken geven.

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Dorför stell he all recht up Tied dat Waater mit ’n Fleutenkedel up de Plaat un schalt de Knoop an. Dor meld sick sien Blaas un los naa ’t Klosett hen. Minschenskind nochmaal, dat ’t ok all to glieker Tied wen moot. Also eben flink dorhen, afschluten so as he ’t wehnt wär un denn man „jü“.

In so een Situation hätt ’n denn doch dat Geföhl, dat ’t ewig düert, bit so ’n Blaas los is un denn fung doch wohraftig de olle Fleutenkedel an, Schkandaal to maaken. De Sekunnen bit to de letzt Drüppen un noch de Büx tomaaken wärn temek lang. Nu noch kört de Hannen waschen un denn man in Galopp los, de Dör openschluten un – Schiet nochmaal, de Schlödel stuuk ’n bäten un brook denn af!

Wat nu? De Fleutenkedel wär vansülvst immer noch an schkandaalen un Hannes stund dor as ’n begaaten Pudel. Nütz nix, he muss sehn, dat he to dat lütt Fenster rutkaamen kunn. Aber de Huusdör wär ja to! Hopentlich wärn de Naabers dor, üm de Huusdörschlödel ruttogeven.

In-tüschen stund he up de Klosettdeckel, maak dat Fenster open, dor pingel dat an de Buterdör. Dor kreih he huuthals naa buten: „Ji mootd eben sülvst openschluten, de Plaat för ’n Kedel afdreihn, ’n Ledder holen, dat anner vertell ich jo naast!“ Ja un naast kreeg he noch ’n good „Gardinenpredigt“ van sien Gerda to hörn vanwegen de oll Schlödel, de ja all länger bäten an stuken wär!

Nich ganz so schlimm is ’t mien Fründin ergaahn. Se har van eer Kinner een brukten Elektroheerd kregen, üm dormit in eern Garaagenanboo noch bito wat koken to könen. Wiel man ja vandaag geern mit leger Temperatuurn dat Fleesch gaaren deit, hätt se eern Festdagsbraaden naa ’t Anbraaden in dat Backdeel van dissen Herd schaaben, wor se sick denn Gott sei Dank nich immer üm kümmern bruk. Naa annerthalv Stünnen, de Tied löpt ja ok man so, wull se eben sehn, wu wied dat mit de Braaden wär.

Tja, dor stell se fast, dat ’t noch all kolt wär, wiel se bi all dat Gedoo vergeten har, de Knoop antodreihn. Hulp ja nix, de Etenstied verschoov sick eben üm tominnst annerthalv bit twee Stünnen!

Düchdig scheev leep dat för mi ok mit een nett Silvestergeschenk van lew Minschen. Se harn mi in een Uploopförm een grood Stück moien roden Lachs tokaamen laaten, de in een waaterig Stipp leeg. Ohn dat to kennen, hebb ’k dat denn to ’t Eten in ’n Pann kregen un kört braaden. De Stipp hebb ’k as Soßengrundlaag naahmen, moien Salaat dorto maakt, ja un denn wull ’k de mit mien Jung eten.

Bloß de Lachs blev uns för Solt bold in ’n Hals steken! Harn uns lew Bekannten dor woll een Soltpott infalln laaten? Wat schull dat? Sülvst uns lütten Teckel, de man alltied mit Fisch locken kunn, hätt sofort rüggels eten. Dat dat een Gravedlachs wär, de man nich in de Pann kriegen drüf, dat hebb ’k eers naaderhand erfohrn.

Dissen Lachs wär up jeden Fall nich in uns Maag, he hätt mit een gewaltig Beduern van uns de Pad in de Mülltünn funnen. Tja, süchse un noch veel anner privaat Geschichten schölt woll in mennig Fierdagserinnerungen immer maal wer „up ’n Disch kaamen“.

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