Bockhorn In dieser Woche hatten sich die Mitglieder des Präventionsrates der Gemeinde Bockhorn getroffen, um sich über die Flüchtlingshilfe in der Gemeinde zu informieren. Zu Gast war Joachim Burmeister, der über die Aktionen für die Flüchtlinge und über die rund 35 Ehrenamtlichen, die sich als Flüchtlingshelfer engagieren, berichtete.

Im Präventionsrat der Gemeinde sind unter anderem Vertreter der Polizeistation, des Lokalen Bündnisses für Familie, der Schulen und Kindergärten, des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe und des Arbeitskreises Familienaktionstag. Sie alle interessierten sich für die Integration der Flüchtlinge.

Joachim Burmeister berichtete, wie er vor drei Jahren als Privatmann den zehn Flüchtlingen in Bockhorn geholfen und damit die Flüchtlingshilfe ins Leben gerufen hatte. Heute betreut die Initiative „Flüchtlingshilfe Bockhorn“ etwa 140 Personen – und aktiv engagiert sind etwa 35 Ehrenamtliche.

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Die Flüchtlingshelfer agierten allesamt mit einem großen und für sie selbstverständlichen Einsatz, berichtete Burmeister. Zweimal in der Woche, dienstags und freitags von 10 bis 11.30 Uhr, findet im Bürger-Huus Bockhorn der Sprachunterricht in mittlerweile drei Gruppen statt. Während den Erwachsenen die deutsche Sprache vermittelt wird, werden acht Kinder von freiwilligen Helfern betreut. Auch in der Kinderbetreuung wird deutsch gesprochen. Es sei bemerkenswert, wie schnell die kleinen Kinder die für sie fremde Sprache erlernen. Sie fungierten oftmals schon schnell als Dolmetscher für ihre Eltern, berichtete Burmeister.

Alle zwei Wochen fahren mittwochs zwei Kleinbusse mit jeweils acht Personen zur Vareler Tafel. Jeweils mittwochs in der Zeit von 10 bis 12 Uhr ist das Integrationscafé im Katholischen Pfarrheim geöffnet. Alle zwei Wochen finden Treffen der Integrationshelfer im evangelisch-lutherischen Gemeindehaus in Bockhorn statt.

Die Flüchtlingshelfer in Bockhorn freuen sich weiterhin über Unterstützung: Jeder, der helfen möchte, ist willkommen. Interessierte können sich an Joachim Burmeister wenden unter Tel. 04453/72474.

Der Präventionsrat und die Flüchtlingsgruppe wollen im kommenden Jahr gemeinsam ein „Fest der Kulturen“ organisieren. Dazu wollen die Veranstalter demnächst einen Arbeitskreis bilden.

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