OBENSTROHE Der evangelisch-lutherische Pfarrer Dr. Folkert Fendler aus Obenstrohe wechselt nach Hildesheim. Dort übernimmt der 47-Jährige die theologische Leitung des neugeschaffenen Kompetenzzentrums für „Gottesdienst und Kasualien“. Kasualien sind geistliche Amtshandlungen wie Beerdigung, Taufe und Trauung. „Die Evangelische Kirche Deutschlands hat bundesweit mehrere Kompetenzzentren eingerichtet, die in verschiedenen Bereichen die Qualität verbessern sollen“, erklärte Fendler. So gebe es in Wittenberg ein Kompetenzzentrum für Predigt, in Dortmund eines für Mission und im Kloster Michaelis in Hildesheim eines für Gottesdienst und Kasualien.

Nach Aussagen von Fendler ist die neue Stelle wie für ihn gemacht. Sie erfordere eine Mischung aus wissenschaftlicher Qualifikation, musikalischer Vorbildung und Erfahrung als Gemeindepfarrer. „Nach 20 Jahren als Gemeindepfarrer konzentriere ich mich nun wieder auf das theologische Kerngeschäft“, sagte er.

Folkert Fendler wird seine neue Stelle am 1. Juli antreten. Seine Frau Ulrike, ebenfalls Pastorin, wird weiterhin als Krankenhausseelsorgerin in Sanderbusch arbeiten. Sie gehört auch dem Gemeinsamen Kirchenausschuss der Oldenburgischen Landeskirche an. Dieses Gremium nimmt die Verantwortung für die Landeskirche wahr, solange die Synode nicht tagt. Der Ausschuss entscheidet unter anderem über die Besetzung von Pfarrstellen und die Berufung von Kreispfarrern.

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Die Familie Fendler wird im Sommer von Obenstrohe nach Oldenburg umziehen. Während der Woche wird Folkert Fendler in Hildesheim wohnen. Die beiden ältesten Söhne studieren inzwischen, der jüngste macht nächstes Jahr sein Abitur in Varel.

Seit vier Jahren ist Folkert Fendler nun Gemeindepfarrer in Obenstrohe mit seinen 3300 Mitgliedern. Er ist auch geschäftsführender Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Varel. „Vier Jahre in einer Pfarrgemeinde sind eigentlich zu kurz“, gesteht Fendler. „Wenn die Stelle in Hildesheim drei bis vier Jahre später geschaffen worden wäre, wäre es besser gewesen.“ Die Stelle in Hildesheim ist zunächst auf fünf Jahre begrenzt.

Bevor die Familie nach Varel kam, lebte sie sechs Jahre in der peruanischen Hauptstadt Lima, wo das Pastorenehepaar die deutsche Gemeinde mit 400 Mitgliedern wieder aufbaute. Seine erste Pfarrstelle hatte Folkert Fendler in der Gemeinde Hude, wo er sieben Jahre tätig war.

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