Das war ein anstrengendes Wochenende für den Nikolaus: In allen Dörfern des Wangerlands beschenkte er die braven Kinder mit Süßigkeiten. Und sogar auf der Wangerooge-Fähre „Harlingerland“ tauchte er auf. Die Mitarbeiter der Schifffahrt und Inselbahn sorgten mit ihrer Nikolaus-Überraschung für strahlende Gesichter auf dem Schiff.

In Wiarden zogen mehr als 30 Kinder im Laternenumzug ums Dorfgemeinschaftshaus – und konnten es kaum erwarten, dass der Nikolaus sie besucht. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sicherten den Umzug mit Laternen ab. Weil es so stürmte, fiel die Rund diesmal ein bisschen kürzer aus – dafür blieb der Nikolaus umso länger.

Natürlich stattete der Nikolaus auch dem Weihnachtsmarkt Hooksiel einen Besuch ab – und besonders ein Junge wird den Auftritt von Nikolaus Erwin sicher lange nicht vergessen: Denn der läutete so begeistert mit seiner Glocke, dass ihm der Klöppel herausfiel – und dem Jungen auf die Nase. Dafür bekam er auch als erstes seine Schlickertüte. Vor dem Besuch des Nikolauses hatten die Kinder des Kindergartens mit ihren Erzieherinnen Weihnachtslieder und -Gedichte vorgetragen. Begeistert priesen sie den „Zipfel, den Zapfel, den Kipfel, den Kapfel, den knusprigen Bratapfel“ und machten Lust auf die Leckereien, die der Weihnachtsmarkt mit seinen Buden bot, die die Vereine Hooksiel bestückt hatten. Sanddornpunsch mit und ohne Alkohol, Mettwurst und Berliner gab es dort unter anderem. Und natürlich Feuerzangenbowle. Richard Herfurth, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, dankte vor allem Almut Janßen vom Gewerbeverein, die dem Nikolaus geholfen hatte, die Tüten für die Kinder zu füllen.

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Auch in Tettens wurde fröhlich gesungen: Zum ersten Mal schmetterten die Kinder der Grundschule Lieder – zum Beispiel über Rudolf, das kleine Rentier, und natürlich die Weihnachtsbäckerei. Und zwar up Platt. Schulleiterin Janna Reck hatte mit den Kindern zwei Gesangsblöcke vorbereitet – und als alle Lieder gesungen waren, kam auch nach Tettens der Nikolaus und hatte für jedes Kind eine kleine Gabe dabei. Der Förderverein der Grundschule präsentierte sich ebenfalls, Kinder, Eltern und sogar Opas hatten gebastelt und gewerkelt und gebacken, um Geld für weitere Aktionen der Grundschule zu verdienen. Basteltisch und Kaffeetafel in der Fahrzeughalle, Bratwurst und Pommes, Glühwein, Punsch und weihnachtliche Musik sorgten für Gemütlichkeit im Tettenser Budendorf vor dem Feuerwehrhaus.

In Minsen – Hochburg der Traktor-Oldtimer – reiste der Nikolaus übrigens standesgemäß per Hanomag-Trecker an. Und weil er schwer zu schleppen hatte an seinem prall gefüllten Sack, durfte er auf Strohballen im Gitterwagen Platz nehmen. Im Fackelschein ließ er sich dann Gedichte vortragen und Lieder vorsingen – natürlich waren alle Minser und Förriener Kinder das ganze Jahr lang so brav gewesen, dass sie alle eine Gabe vom Nikolaus erhielten.


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