Neuenburg Ein politisches Kabarett der Extraklasse erwartet die Gäste beim 34. Kleinkunstabend der Zeteler SPD im Neuenburger Vereenshuus. Am Freitag, 21. September, tritt Simone Solga aus Leipzig auf der Theaterbühne in Neuenburg auf. Karten können bei Heinrich Meyer unter Tel. 04453/3668 reserviert werden.

Simone Solga behauptet als eine der wenigen Frauen souverän einen Spitzenplatz im deutschsprachigen Polit-Kabarett. Ob als Ensemblemitglied der Leipziger Pfeffermühle, der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, im Fernsehen als Gast bei der Sendung „Die Anstalt“ oder „Ladies Night“. Auch als Solo-Kabarettistin besticht Simone Solga mit schauspielerischem Können und beeindruckt als Sängerin. In ihren Rollen als „Kanzlersouffleuse“ und auch in ihrem neuen Programm „Das gibt Ärger“ analysiert Simone Solga in atemberaubendem Tempo die aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen der Berliner Republik und gewährt amüsante Einblicke in die vermeintlichen Interna des politischen Personals. Politisches Kabarett wie man es sich wünscht: erfindungsreich, frisch, kompromisslos und bissig.

Sie kann politisches Kabarett, und sie kann das in der Oberliga, wo die Luft dünn ist und gewöhnlich nur kräftige Männer sich behaupten. Frauen kommen so gut wie gar nicht vor. Schade eigentlich. Denn Frauen sind keine Schlaumeier, kommen nicht belehrend daher. Sie beispielsweise bringt einfach den gesunden Menschenverstand in Stellung und feuert dann aus allen Rohren, mal ein wissendes Lächeln, mal ein glockenhelles Lachen, mal abgeklärte Skepsis und gehobene Augenbrauen.

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In Neuenburg will Simone Solga alle Hemmungen fallenlassen. Die Kanzlersouffleuse rechnet mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin mit Deutschland macht, das haut den stärksten Gaul um, findet sie. Politisch korrekt war gestern, und so steht jetzt schon fest: Das gibt Ärger. Klare Aussprache, schnelles Reaktionsvermögen, die Fähigkeit zur geschmeidigen Meinungsanpassung – bisher für die Souffleuse alles kein Problem. Einst noch als „politische Sackkarre“ oder „machtgeile Flüstertüte“ bezeichnet, wurde sie schließlich befördert zur „Pille“ der Merkel, weil sie ganz Schlimmes verhütet. Doch wenn die Kanzlersouffleuse mal auspackt, dann kann Berlin einpacken. Und man weiß, wo so was endet: Vor dem Untersuchungsausschuss oder in der Badewanne.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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