VAREL Was haben die beiden Komponisten, der norddeutsch-dänische Dieterich Buxtehude und der Wiener Klassiker Wolfgang Amadeus Mozart, deren Wirken rund hundert Jahre auseinander liegt, gemeinsam? Es ist „Musik für Liebhaber und Kenner“, begründete Dorothee Bauer, die das Konzert der Kurrende und Jugendkantorei am Sonntagabend in der Schlosskirche leitete, die gelungene Zusammenstellung des Programms. Die Werke der beiden Komponisten waren schon zu Lebzeiten sehr populär. Von Mozarts „Missa brevis“, dem Hauptakt des Abends, existierten bereits damals 25 Abschriften.

Orgelstück zu Beginn

Zur Einstimmung ertönte die Toccata in F (BuxWV 156) von Buxtehude, vorgetragen von Thomas Meyer-Bauer auf der Orgel der Schlosskirche, bevor der Chor die Kantate „Befiehl dem Engel, dass er komm“ (BuxWV 10) anstimmte. 15 Kinder der Kurrende (10-12 Jahre) und der Jugendkantorei (ab 13 Jahre) überzeugten durch einen vollen Klang.

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Das dritte Stück von Buxtehude, ein Lehrmeister Bachs, wurde interpretiert von der Sopranistin Manja Stephan, unterstützt durch Violine und „Basso continuo“.

In der folgenden „Missa brevis“ wirkten alle zusammen, neben Sopranistin Stephan sangen Insa Meyer (Alt) und Joachim Weiken (Tenor), sowie der Chor, der auch durch einige Männerstimmen nach unten abgerundet wurde. Instrumental unterstützt wurden die Singstimmen durch die Streicher Anna Markowa, Nathalia Salavei, Diego Schuck und Claas Harders, sowie Thorsten Übelhör am „Continuo“. Übelhör wird im Winter erneut in Varel auftreten, dann mit dem Cembalo.

„Missa brevis“ bedeutet kurze Messe, als solche wurde das Werk komponiert. Es gab damals strenge Zeitvorgaben, die nicht überschritten werden durften. Für das Konzert in der Schlosskirche wurde nach dem „Gloria“ eine instrumentale Epistelsonate von Mozart (D-Dur, KV 144) eingeschoben, bevor es mit dem Glaubensbekenntnis „Credo“ weiterging.

Gelungener Auftritt

Publikum und Mitwirkende zeigten sich erfreut über den gelungenen Auftritt und die Leistung der jungen Sänger und Sängerinnen. Die Jugendkantorei ist „nach oben nicht begrenzt“, einige Jungen singen auch noch jenseits des Stimmbruchs mit, überwiegend als Alt, teilweise schon als Bass.

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