Schortens Das gehört sich eigentlich gar nicht. Gerade als das Orchester zum Jägermarsch ansetzt, packt eine Mitspielerin ihr Instrument ein und mit der Bemerkung „Ich hab da was vergessen“ verschwindet sie von der Bühne.

Was sonst niemand wusste, war eine kalkulierte Störung des Konzerts. Zurück auf die Bühne kam die Mitspielerin mit der Vizepräsidentin des Deutschen Harmonika Verbands, Isolde Alka. Sie ehrte Elsbeth Harms aus dem Orchester nicht nur für ihre vielfältigen Verdienste um das Orchester, sondern auch dafür, dass sie sich seit 50 Jahren aktiv für die Musik engagiert. Sie erhielt die Verdienstnadel in Gold für ihre lange Mitgliedschaft und zugleich die silberne Ehrennadels des Verbandes für ihre 40-jährige Zeit im Vereinsvorstand.

Und den Jägermarsch gab es dann gleich im Anschluss.

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Mit Mozart rahmte das Orchester den ersten Teil seines Jahreskonzertes im Bürgerhaus Schortens ein, anfangs die Ouvertüre zu „La Clemenza Di Tito“ und vor der Pause den Marsch Nr. 1. Dazwischen spielten sie sehr schöne, aber weniger bekannte Stücke wie „Joao e Maria“ von Severino Dias de Olivero oder „Noche de Estrellas“ von Ary Malando. Hörenswert auch die Solo- Einlage von Bernd Bauer und Cornelia Menze mit einem Tango und der Titelmelodie aus der Krimi-Serie Kommissar Maigret.

Und so richtig in Stimmung kamen Musiker und Publikum dann im zweiten Teil mit Melodien, die man immer wieder gern hört wie einem Gospel- Medley, Titeln wie „Dust in the Wind“ (von der Rockband Kansas) oder „Ride like the Wind“ (von Christopher Cross) und auch „The Muppet Show Theme“ und „The Blues Factory“.

Mit etwa 40 Musikern bringt das Orchester einen Sound auf die Bühne, der jedes Publikum mitreißt. Und entsprechend wurden sie auch im ausverkauften Haus gebührend gefeiert.

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