Moorwarfen Zwei Tage waren die Moorwarfer auf dem Gelände von Landschaftsbau Meyer-Hardieck in bester Feierlaune und die vielen Besucher des Dorffestes ließen sich gern anstecken und feierten das 20. Dorffest.

„Mit unserem Fest wollen wir unser Dorf vorstellen und damit die sozialen Kontakte im Ort schaffen und erhalten“, sagt Dorfsprecherin Helga Mayerhofer. Und das gelang schon beim Tanzabend am Samstag im Festzelt und der gegenüberliegenden Remise. „Das Fest mit seinem Ambiente in der Parkanlage ist gelungen und wir freuen uns schon auf die Wiederholung in zwei Jahren,“ so war es oft zu hören. Der Fest-Umzug vom Old Schoolhus an den neuen Standort in den parkähnlichen Anlagen der Baumschule war ein Volltreffer.

Bürgermeister Jan Edo Albers lobte die Arbeit der Dorfgemeinschaft Moorwarfen als richtungsweisend für ein florierendes und intaktes Dorfleben, der es immer mehr gelingt, auch die Neubürger zu integrieren.

Zum Festauftakt am Samstagabend zog der Wilde Westen mit den Line Stars aus Sande in das Festzelt ein. In passender Kleidung mit Cowboyhut und Westernstiefel und zu schwungvoller New Country-Musik oder irischen Melodien bewegten sich die Tänzerinnen und Tänzer über den Tanzboden. Line Dance wird in Linienformation getanzt und da waren dann die Moorwarfer schnell angesteckt und reihten sich ein.

Die Musik für Jung und Alt und die Ausrichtung des Festes im Ablauf gefiel, denn erst gegen vier Uhr in der Früh verließen die letzten der rund 250 Feiernden das Festgelände. Doch die meisten waren wieder dabei, als um zehn Uhr Dorfsprecherin Helga Mayerhofer beim Brunnen an der alten Bundesstraße/Ecke Moorwarfer Gastweg Volker Meyer-Hardieck die Amtskette als neuer Brunnenmeister umhängte, die zuvor Petra Schüssler trug. Mit dabei war auch der inzwischen 89-jährige Dorfgemeinschaftsmitbegründer Harry Siuts.

Passend zum Dorffest hatte Pastor Harland für den Gottesdienst im Zelt Gießkannen mitgebracht. Damit stellte er die lebensspendende Kraft des Glaubens dar. Harland sagte, dass alle Menschen wie Gießkannen, Spender des „lebendigen Wassers“ sind. Der Glaube ist die Quelle, die das Wasser immer wieder auffüllt und dadurch können wir immer weiter gießen, so Harland. An diesem Sonntagmittag taufte er auch den Enkel der Familie Meyer-Hardieck.

Am Sonntag war das Parkgelände zu einem kleinen Markt ausgebaut worden. Der Spielmannszug Sillenstede spielte auf, die Kindergartenkinder aus Moorwarfen stellten sich gesanglich vor, das Jagdhornbäser-Corps Jeverland ließ die Hörner erklingen und der Shantychor Moorwarfen sang maritime Melodien. Eine große Oldtimer-Ausstellung ergänzte das vielseitge Programm

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