Neuenburg Willi Egenhoff ist wohl einer ältesten noch aktiven Blasmusiker der Region. Jetzt wurde der 87-Jährige aus dem Posaunenchor Zetel-Neuenburg offiziell verabschiedet. Chorleiter Manfred Bork würdigte Egenhoff als einen „unglaublich vielseitigen Menschen“, der auf unterschiedlichen Gebieten aktiv sei: „Willi Egenhoff spielt verschiedene Trompeten, hat eine Posaune sogar selbst gebaut.“

Auch im hohen Alter sei er physisch in der Lage, diese schwer zu spielen Blasinstrumente zu beherrschen. „Das ist einmalig in der Gegend“, sagte Manfred Bork. Bei einer kleinen Feier schied der Neuenburger offiziell aus dem Chor aus. An der Zusammenkunft im Gemeindehaus in Neuenburg nahmen auch die beiden Pastoren Sabine Indorf und Michael Trippner teil.

Der Posaunenchor entstand im Jahr 2003. Im August trafen sich vier Musiker, die dann regelmäßig zu Übungsabenden zusammenkamen. Ihr erstes Gastspiel gab die Gruppe im Gründungsjahr am Erntedankfest. Erster Chorleiter war Karl-Heinz Grögor, auch Willi Egenhoff war fast von Beginn an dabei. Im Jahr 2006 nahm die erste Anfängergruppe mit Alexander Potijenko ihren Übungsbetrieb auf. 2008 gab es den ersten „Bläser-Workshop“, ein ganzes Wochenende wurde geübt.

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Auch auf dem Zeteler Markt spielte die Gruppe auf. Lukals Buntkiel übernahm im Jahr 2010 die Leitung des Chores, seit 2012 hat Michael Bork diese Funktion übernommen. Geprobt wird jeweils montags von 19.30 bis 21 Uhr im Gemeindehaus in Neuenburg, Graf-Anton-Günther-Straße 8.

Bereits Anfang der 90er Jahre gab es in der Kirchengemeinde einen Posaunenchor, den Diakon Franz Ostenkötter gegründet hatte. Mit Trompeten und Posaunen spielten die Musiker bei vielen Veranstaltungen in der Kirchengemeinde Zetel. Nach zehn Jahren jedoch löste sich die Gemeinschaft auf, die Frauen und Männer hatten aus beruflichen Gründen nicht mehr genug Zeit. Somit ruhte die Bläserarbeit für einige Jahre bis zur Neugründung 2003.

August Hobbie Varel / Mitarbeiter
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