Betrifft: „Zeteler trauern um ihre Diskothek“, NWZ  vom 2. Juni, und weitere Berichte zur bevorstehenden Schließung der Diskothek Mark 4

„Zu unserer Zeit war es noch Wilkenjohanns! Es spielten die Joseph-Brothers, und die Sängerin Elvire war da. Damals 1958 lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Er war mit ein paar Freunden dort, und ich saß mit Freundinnen am Tisch neben dem Kellereingang. Mein Mann kam leicht alkoholisiert aus dem Keller, sah mich an und forderte mich zum Tanz auf. Wir waren 19 Jahre jung und hatten uns noch nie gesehen, obwohl wir nur zweieinhalb Kilometer auseinander an der gleichen Straße wohnten in Neuenburg. Drei Jahre später heirateten wir und sind jetzt am 15. Juli 54 Jahre verheiratet. Dieses Erlebnis bleibt uns immer in guter Erinnerung.“

Ursula Baumann Zetel

„Auch ich kenne das Mark 4 allerbestens und im Grunde primär aus den High-Light- Zeiten in den 80ern. Das war meine Zeit.

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Oftmals war man Freitag, Samstag und Sonntag dort. Die besten Tage waren freitags oder sonntags, da es samstags zu voll (!) war. Ja, das gab es auch damals! Wegen Überfüllung geschlossen ... scherzhaft formuliert. Sonntags gab’s noch eine Verlosung, danach leerte es sich etwas.

Legendär war auch die Remmer-Location vorne. Etwas abseits von der eigentlichen Disco konnte man dort gemütlich in den Bänken oder am Tresen sitzen. Und (der Name besagt es ) auch leckeres Remmer Alt trinken. Dieses Bier aus Bremen gibt es leider nicht mehr.

Tja ... lang ist es her ... ich erinnere mich unter anderem nur zu gut daran, sehr spät als einer der letzten Songs Bonnie Tyler mit „Total Eclipse Of The Heart“ gespielt wurde und einem dabei kräftig der Disconebel um die Ohren und in die Nase zog.

Sehr oft wurde damals natürlich auch Michael Jackson mit „Billie Jean“ gespielt, sowie viele der schönen Sachen, die in den 80ern liefen. Es war auch die Zeit, in der man öfter einmal trampte – also per Anhalter fuhr – sei es auch nur hin oder nur zurück. Das sogenannte „Discohopping“ war ebenso in, und man besuchte oft mehrere Diskotheken in einer Nacht. Die Eiche, das H9, den Timer oder das Tunis – um ein paar nahe Discos zu benennen. Oftmals war um Uhrzeit X dann die Disco X angesagt, und man fuhr dann eben dorthin.

Im High-Light fühlte man sich mitunter auch deswegen so wohl, weil es recht groß war, und man auch immer schön in der Runde laufen konnte. Dann in die zweite Etage um zu sehen, wer alles dort ist. Und wenn es sehr voll war, konnte man jemanden auch schon einmal dort verlieren und musste lange suchen, bis man sich wieder fand.“

Ralf Bannenberg Zetel

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