Varel Der Erfolg zeigt sich nicht nur beim Applaus, sondern auch bei den Zuschauerzahlen: Bei der Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder der Niederdeutschen Bühne Varel Bilanz gezogen und sich über ein Zuschauer-Plus gefreut: Im Vergleich zum vergangenen Jahr waren 7,68 Prozent mehr Gäste bei den Vorstellungen dabei. Insgesamt haben sich 5157 Zuschauer die Vorstellungen angesehen.

Hilke Zahn als Bühnenleiterin ist stolz auf die Leistungen aller Aktiven auf und hinter der Bühne.

Es hat sich aber noch mehr getan beim Theater: Die Niederdeutsche Bühne ist dem Stadtjugendring beigetreten und hat damit zusätzliche gesellschaftliche Verantwortung übernommen. Beim Stadtjugendring kümmern sich die angeschlossenen Vereine um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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Natürlich durfte bei der Versammlung auch ein Ausblick auf die kommende Saison nicht fehlen. Die erste Inszenierung ist das Stück „Froo Pieper lävt gefährlich“, Premiere ist am 3. Oktober. Die zweite Inszenierung trägt den Titel „Boing Boing“ (Premiere am 23. Januar 2015), die dritte Aufführung der Saison heißt „Goode Geister“ (Premiere am 6. März 2015).

Auch kündigte die Leitung eine eigene Inszenierung der Jugendgruppe „De Plietschen“ an. Sie werden das Stück „De Nachtuhl“ von Meike Löffel aufführen, am 4. und 5. Oktober in der Halle der „Weberei“.

Einen Teil von „De Nachtuhl“ präsentieren die Jugendlichen bereits auf dem niederdeutschen Theaterjugend-Festival am 27. Juli in Wiesmoor.

Auch Ehrungen standen auf dem Programm der Versammlung. Imke Schuer ist seit zehn Jahren als Spielerin aktiv, aber auch in der Inspizienz, Annika Sollermann ist seit zehn Jahren als Spielerin, bei Weihnachtsmärchen und als Souffleuse aktiv, und Friederike Kolber ist seit zehn Jahren als Spielerin und in der Maske tätig.

Eine besondere Ehrung ging an Udo Kollstede. Er ist seit 50 Jahren Mitglied. 1962 kam er zum Bühnenbau. Eines Tages, eine Sprechrolle musste besetzt werden, wurde aus dem Bühnenbauer auch ein Schauspieler. Auch daran, dass die Bühne den „Willy-Beutz-Schauspielpreis“ in den Jahren 1983 und 1993 gewonnen hat, habe er großen Anteil gehabt, berichtet Nicole Heeren. In der Gemeinschaftsproduktion des Bühnenbundes „De Püjatz“ spielte Udo Kollstede überzeugend die Hauptrolle (1981). Später übernahm Kollstede dann auch mehrfach die Regie bei den Inszenierungen, zuletzt bei „Football is mien Leven“ (2009). Er war stellvertretender Bühnenleiter von 6/1983 bis 1997 und danach Bühnenleiter bis Juni 2005. Seit 2005 ist er Ehrenmitglied der Niederdeutschen Bühne Varel. Er erhielt am im Jahr 2003 den Bundesverdienstorden.

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