Waddewarden Musik dröhnt aus dem Radio, mischt sich mit Lachen und Stimmengewirr, auf dem Boden liegt Papier, das bereits viele Farbkleckse abbekommen hat.

Aneinandergereiht stehen Leinwände, die von den Kindern und Jugendlichen am Dienstag im Jugendraum Waddewarden bemalt werden. „Das macht richtig Spaß“, sagt Jana (8) der  -Redakteurin. Auch Saskia (13) findet die Aktion in den Sommerferien „richtig cool“.

Später werden die Leinwände, die auf der einen Seite Elemente einer Burg zeigen und auf der anderen Seite einen Garten darstellen, auf der Bühne im Theater am Dannhalm stehen. Denn sie sind das Bühnenbild für das neue Musiktheaterstück der Jugendpflege Wangerland, des Jugendhauses Jever und der Kunstschule Kiebitz, das am 25. September dort Premiere feiert. Mit überwiegend wasserlöslichen Farben gestalten die Kinder und Jugendlichen Bäume, Wiesen, Himmel, einen Fluss und einen Brunnen.

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„Ich bin gespannt, wie das später zum Theaterstück passen wird“, sagt Jana. Sie malt gemeinsam mit Saskia einen Brunnen – „nicht so einen neumodischen, sondern einen ganz alten“, erklärt sie.

Bäume, ein Bach und eine Brücke, das zeigt das Bühnenbild-Element von Teuta (16), Mejrem (14) und Hana (15). Mit verschiedenen Techniken haben die drei Mädchen den blauen Himmel, die einzelnen Blätter, die Baumstämme und die Teile der Brücke gemalt, getupft oder gewischt. Nach eineinhalb Tagen sind sie fertig. „Eigentlich wollten wir morgen auch noch weitermachen, aber so wie es aussieht, haben wir es heute schon geschafft“, sagt Ina Reesing, Leiterin der Kunstschule Kiebitz aus Jever, die die Aktion betreut.

Das Bühnenbild ist auf Grundlage von Skizzen entstanden, die die Kinder und Jugendlichen zuvor angefertigt hatten. „Wir haben uns darüber unterhalten, wie wir uns ein Schloss vorstellen“, erklärt Reesing. Dann ging es um den Garten auf der anderen Seite der Leinwand. „Das ist alles richtig bunt und knallig geworden“, sagt sie.

Wie sich das Bühnenbild später in das Theaterstück einfügen wird, darauf ist sie ebenfalls gespannt.

Wie berichtet, handelt das Theaterstück „Viel ist nicht genug“ aus der Feder von Anja Willms-Janssen von der Jugendpflege Wangerland vom Konsum der Droge Crystal Meth und anderen Drogen.

Die Geschichte spielt an einer Schule, dort gibt es nicht nur Schüler, sondern auch einen neuen jungen attraktiven Lehrer, raffgierige Drogendealer und zwei Geister, die bereits Jahrhunderte dort spuken.

Gefördert wird das Musiktheaterstück mit 15 000 Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung.“

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