Mederns Der Vorstand der Geschichtswerkstatt Wangerland ist noch immer stolz auf die Würdigung des Vereins beim Neujahrsempfang der Gemeinde. Das berichtete Vorsitzender Friedrich von Cölln bei der Jahreshauptversammlung in Mederns.

Als Höhepunkt des vergangenen Jahres nannte er indes die Herausgabe der Chronik über Mederns und Funnens: 250 Exemplare wurden verkauft. Das zeige, dass die Wangerländer an der Aufarbeitung der Geschichte interessiert seien. Insgesamt wurden von den bisherigen 17 Chroniken im vergangenen Jahr 325 Exemplare verkauft.

Gerda Preißler

Schon vor zwei Jahren hat der Gemeinderat beschlossen, die Fläche rund um die Bushaltestelle in Hohenkirchen zwischen Brillenmacher und Kiebitzmarkt in Gerda-Preißler-Platz umzubenennen. Gerda Preißler (geb. am 4. Mai 1923, gest. am 11. Januar 2005) hat viel für den Ort getan: Unter anderem gründete sie 1961 die Dorfhelferinnenstation Nordjeverland und war maßgeblich an der Einrichtung der Diakonie-Sozialstation beteiligt.

Besonders dankte von Cölln den beiden Verfassern Heino Harms und Wilhelm Oltmanns und der Volksbank für die finanzielle Unterstützung.

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Aktuell hat der Verein 154 Mitglieder. Einige Aktive treffen sich jeden Montag von 10 bis 12 Uhr und an jedem 1. Mittwoch ab 19.30 Uhr in den Räumen der Geschichtswerkstatt über der Volksbank in Hohenkirchen, um weitere Projekte vorzubereiten oder zu besprechen.

Erfreulich sei die Herausgabe des jährlichen Dorfkalenders Hohenkirchen durch den Gewerbeverein: Der nutze dabei den Fundus von alten Fotomotiven der Geschichtswerkstatt. Den Plattdeutschen Arbeitskreis unter Leitung von Heike Büsing in Middoge würdigte der Vorsitzende besonders.

Wieder aufgegriffen hat Hartwig Harms den alten Vorschlag, mit einer Plakette oder Gedenktafel an den Maler Rudi Lehmann zu erinnern. Lehmann hatte nach dem Krieg viele wangerländische Motive aufgenommen und bildlich dargestellt.

In diesem Zusammenhang wurde auch der Wunsch nach einer Tafel für die verstorbene Gerda Preißler laut. Sie zeichnete verantwortlich dafür, dass am 1. April 1961 in Hohenkirchen die erste Dorfhelferinnenstation gegründet wurde, sie diese Station 25 Jahre betreute und die Einsätze leitete. Für eine Gedenktafel gebe es schon Sponsorengelder, sagte Ratsherr Johann Wilhelm Peters.

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