SCHORTENS Wenige Monate vor dem 25. Geburtstag des Bürgerhauses machen sich Rat und Verwaltung in Schortens Gedanken über die Modernisierung der Gastronomie (die NWZ  berichtete) sowie über die Außengestaltung des überregional bekannten Kulturzentrums.

Stein des Anstoßes ist dabei vor allem die etwa kniehohe Mauer, die von der Rheinstraße bis in die Weserstraße um das Bürgerhaus herum verläuft und das Gefälle zwischen Terrasse sowie Straße und Gehweg abfängt. Die Mauer ist an vielen Stellen gerissen und ein Sanierungsfall.

„Die Mauer muss weg“, konstatierte Bürgermeister Gerhard Böhling und dem stimmte auch der Ausschuss zu. Stadtplaner und Landschaftsarchitekt Ulrich Heimes hatte zuvor im Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus Möglichkeiten vorgestellt, wie man das Problem besser lösen könnte: Nämlich indem man die alte Mauer entfernt und stattdessen eine immergrüne Hecke pflanzt. Das Gefälle könnten dabei Betonwinkel abfangen, die man hinter und mit der Hecke gut kaschieren könnte.

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Doch nicht nur die marode Mauer ist ein Problem: Seit der Sturm vor wenigen Wochen die alte Weide vor dem Bürgerhaus umgeweht hat, steht die gesamte Vorplatzgestaltung zur Disposition. Heimes hatte sich Gedanken um die Anlage einer gemütlichen Caféterrasse oder eines Biergartens mit Blick auf den Bürgerhausplatz gemacht. Den Vorplatz könnten einige Blütengehölze zieren. Der oft verdreckte Brunnen vor dem Bürgerhaus soll eventuell in ein Blumenbeet umgestaltet werden.

Die Ideen stießen auf großes Interesse. Für die Sanierung und Umgestaltung ist von rund 40 000 Euro die Rede – rund 21 000 Euro würde eine Sanierung der Mauer kosten. Konkretes wird der neue Stadtrat entscheiden müssen.

Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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