JEVER Das Thema der Ausstellung lautet „Landschaft – abstrakt“. Sie ist bis zum 1. Juli im Lokschuppen zu sehen.

von marina schünemann

Wie immer im Sommer haben die Aktiven des Künstlerforums Jever die Möglichkeit, eigene Arbeiten in der Galerie im Lokschuppen auszustellen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Bei der Eröffnung der 13. Ausstellung unter dem Thema „Landschaft – abstrakt“ begrüßte Galerieleiter Winfried Baar am Sonntag neben zahlreichen Gästen auch die zwölf Künstler, die sich in 31 Arbeiten in unterschiedlichster Formensprache und Malweise mit dem Thema auseinander gesetzt haben.

In seiner Einführung ging Baar zunächst auf die Ziele und Bedingungen abstrakter Kunst ein: „Kunst heute in Zeiten perfekter Abbildungstechniken wie Foto und Video heißt, dem Rationalismus die Stirn zu bieten. Dabei muss sie frei sein, muss jenseits ethischer, moralischer und auch landläufig ästhetischer Kategorien arbeiten.“

Ein Kunstwerk müsse durchdacht sein und erschöpfe sich nicht in „ein paar farbigen Klecksern auf der Leinwand“.

In diesem Sinne bietet die Zusammenschau vielfältige Blickwinkel auf natürliche und künstliche Landschaften. Bilden für Rita Hallbauer mit ihrer Plastik „Windgestalt mit Schirm und Hut“ Mensch und Natur eine Einheit, zeigen die Arbeiten von Dr. Eberhard Klose, Ursula Krey und Werner Meiners mit seiner „Container-Landschaft“ den Verlust des Paradieses. Monochrom versinken bei Renate Ottens in hellblauen Tönen auf mystische Weise die Ruinen der menschlichen Zivilisation im Meer.

Andere wie Ingrid Reinecke und Brigitte Frehsee setzen auf die Kraft der Farbe, um die Großartigkeit der Natur wiederzugeben. Ebenso kraftvoll und farbig, aber mit heiterer Aussage, geht Ingeborg Radlow das Thema an und wirft wie Elke Krüger Blicke auf die städtische Kulturlandschaft. Im Gegensatz dazu wählt Margret Carstens mit kubischen Stilelementen und reduzierter Farbigkeit ein harmonisches Bild der Natur mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Interessant zu betrachten sind zudem die Landschaftsaquarelle Ruth Albrechts und die kleinen, aber ausdrucksstarken Formate von Gerda Stöver über „Flächen“ und einen Waldrand.

Die Ausstellung ist bis zum 1. Juli 2007 jeweils sonntags, montags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.