Mühlenkönigin Adina Borchers repräsentiert ihre Heimatstadt Varel ausdauernd und umfassend. Jetzt war Adina in Waren an der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern), wo sie zu einem treffen Deutscher Königinnen eingeladen war. Es war das zweite Königinnen-Treffen, zu dem Königinnen aus ganz Deutschland. „Bei meiner Anreise im Hotel wurde ich sehr herzlich begrüßt. Nach dem Abendessen saßen wir gemütlich im Saal, tanzten und lachten. Am nächsten Tag ging es mit einem gemeinsamen Frühstück los. Nachdem auch die letzen Königinnen eintrafen, ging es mit einer sogenannten Tschu-Tschu-Bahn Richtung Müritzeum. Wir schauten uns Waren an und machten einen Zwischenstopp am Glühweinstand“, berichtet Adina. Abends ging es mit dem königlichen Schlachtefest weiter. Adina erhielt einen Pokal für die drittweiteste Anreise von 431 Kilometer. „Ich war sehr glücklich über die Einladung und sehe meiner nächsten Veranstaltung mit Freuden entgegen“, schrieb sie nach dem Königinnen-Treffen.

Einen viel beklatschten Solo-Auftritt hatte Sängerin Irina Wischnizkaja jetzt in Oldenburg. „Singe Seele“ war der Abend in der Aula des Alten Gymnasiums überschrieben, bei dem Irina Wischnizkaja ein schwermütiges wie poetisches Programm mit Liedern der russischen Komponisten Michail Glinka, Aleksander Varlamov und Nikolaij Rimskij-Korsakov vortrug. Begleitet wurde sie am Flügel von Charlotte Pfeiffer-Rode. Das fachkundige Publikum in der gut besetzten Aula applaudierte Irina Wischnizkaja und erzwang sich am Ende drei Zugaben. Die dritte war auch nach Meinung vieler das schönste Kunstlied des Abends: „Oh, küss mich nicht!“ von Aleksander Varlamov (1801 bis 1848). Unter den Zuschauern war auch der Opernsänger-Kollege Alexej Kosarev, dessen Sohn Artemy erst kürzlich in Varel am Klavier begeistert hatte (zusammen mit Senza Replica, der Bläserphilharmonie unter Dirigent Friedhelm Stahl). Bei der stimmungsvoll vorgetragenen Rimskij-Korsakov-Romanze „Worüber in der Stille der Nächte geheimnisvoll ich träume“ seufzte Kosarev vernehmlich und rief nach dem Schlussakkord ein lautes „Bravo“ – vollkommen zu Recht. Nach dem Konzert gab es viermal Blümchen, wobei die Sträuße, abgelegt auf dem Flügel, den Blickkontakt zwischen Sängerin und Pianistin erschwerten. Sie mussten für die erwähnte dritte Zugabe abgeräumt werden. Im Publikum war am Abend auch Irina Wischnizkajas Sänger-Partner aus dem Trio „Il Belcanto“ (Bild), Ivo Berkenbusch aus Varel. Er gratulierte Irina zu ihrer vortrefflichen Gesangsleistung, von der sich das Vareler Publikum, wenn es denn Karten ergattern konnte, bei den beiden festlichen Konzerten am 10. und 11. Dezember im Waisenhaus Varel überzeugen kann. Karten für das gleiche Programm gibt es leider auch nicht mehr für die beiden Konzerte von „Il Belcanto“ (zum Trio gehört auch Pianist Olaf Wiegmann, kleines Bild, links), die am zweiten Adventswochenende auf Gut Horn gegeben werden.

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