Mit einem so gewaltigen Ansturm hatten die Musiker der Old Marytown Jazzband aus Jever um Jochen Ewald und der Gospelchor Varel um Chorleiterin Christel Spitzer nicht gerechnet, als sie in der Bockhorner St.-Cosmas-und-Damian-Kirche für den guten Zweck spielten. Schon eine halbe Stunde vor dem Konzert gab es keine Plätze mehr in der ehrwürdigen Kirche. Ewald und seine Mitstreiter Jacek Witkowski, Werner Britz, Eugen Maus, Anne van der Wal, Liesbeth Blaauw sowie Sängerin Sheila Heyartz hatten im Eingangsbereich der Kirche gespielt. Nachdem alle Plätze besetzt waren, zogen die Musiker aus Jever einfach in die Kirche um und spielten zur Freude des Publikums Swing- und Jazzmsuik in der Kirche – sozusagen vorab.

Mit dabei war auch der kleine Sohn von Sängerin Sheila und Ehemann Udo Heyartz, der 15 Monate alte Patrick Benjamin, der das Konzert überwiegend auf den Stufen des Altars direkt hinter Dirigentin Christel Spitzer verfolgte und gelegentlich auch zum Trommelstock griff.

In der Pause zogen viele Besucher ins Gemeindehaus um, wo es alkoholfreien Glühwein gab. Bandleader Jochen Ewald holte die Pausierenden dann wieder mit Jazz-Musik gespielt auf seiner Trompete. Etliche, die im Kirchenschiff verblieben waren, dachten allerdings, dass das Konzert im Gemeindehaus fortgesetzt würde. Mitnichten. Im zweiten Teil ging es mit Oldtime-Jazz erst so richtig zur Sache. Viel zu kurz, wie Besucher meinten. Beeindruckend übrigens auch das 17 Kilogramm schwere Sousaphon von Liesbeth Blauw, das die zierliche Musikerin virtuos einzusetzen wusste.

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Ergreifend für alle Beteiligten war das Abschluss-Stück. Uwe Mahnken spielte das Weihnachtslied „Tochter Zions“ auf der historischen Christian-Vater-Orgel.

Keine Veranstaltung ohne dienstbare Helfer. Als solche hatte sich Pfarramtssekretärin Hildegard Schmale Verdienste erworben. Sie hatte die Veranstaltung zugunsten der NWZ-Weihnachtsaktion in der Bockhorner Kirche vorbereitet – und übrigens auch den exakten Spendenerlös durchgegeben: 2607,68 Euro, die über das Konto der Weihnachtsaktion nach Ghana geleitet werden. Dort können Menschen mit Hilfe der Organisation Opportunity International Kleinkredite erhalten und eine Existenz aufbauen. Für die beteiligten Musiker eine schöne Bestätigung und ein Beweis für die Spendenfreudigkeit der Besucher.

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