Cäciliengroden Für die einen sind es Alltagseindrücke, für die anderen ist es ein kleines Wunder. Entscheidend ist die Perspektive, aber auch persönliche Erlebnisse, die an bestimmte Orte oder Menschen erinnern. Diese kleinen Alltagswunder waren Thema einer Arbeitsreihe, die jetzt im Atelier Grodendiele fertiggestellt wurde. Die Bilder, zumeist in Öl, sind bis zum 1. Februar im Gemeindezentrum „Die Brücke“, Paul-Hug-Straße 58 in Cäciliengroden, zu sehen.

Zu den Hobbykünstlern, die ihre Arbeiten zeigen, gehören Renate Ehlert, Bärbel Penner, Burkhard Schmidt, Marianne Sotta, Maria Strauß und Gerda Westerhoff. Die Gruppe arbeitet regelmäßig im Atelier Grodendiele zusammen. Die Ausstellungen, die im Advent eröffnet werden, sind bereits Tradition.

Mitunter arbeitet jeder, wie es ihm in den Sinn kommt. In diesem Jahr stehen die Werke aber wieder unter einem Thema: „Wiehnachtswunner in uns Heimat“. Dabei hat Bärbel Penner zum Beispiel sofort an Dangast gedacht. „Vor allem das Alte Kurhaus weckt bei mir wunderbare Gefühle. Wenn ich dort bin und über den Jadebusen schaue, dann löst sich der Alltagsstress, das ist ein Stück Freiheit“, sagt sie. Da ist es nur logisch, dass sie ihre Eindrücke auf die Leinwand gebannt hat.

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Maria Strauß dagegen wünscht sich einen Schutzengel, diesen magischen Moment hat sie eingefangen. Burkhard Schmidt hat mit einem Augenzwinkern „die gute alte Zeit“ der Dampflokomotiven wieder auferstehen lassen. Eine Lok auf der Brücke in Mariensiel ist sein Motiv. „Das darf ruhig ein bisschen provozieren“, sagt er.

Für Renate Ehlert ist es ein Wunder, wenn sie mal ganz entspannt vor dem Kamin sitzen kann. „Ich bin zwar Rentnerin, mache aber die Erfahrung, dass ich seitdem besonders wenig Zeit habe“, meint sie schmunzelnd.

Marianne Sotta greift ein großes Wunder auf: Vor mehr als 50 Jahren war der ganze Ort in Unruhe, weil zwei Jungen vermisst wurden. Sie hatten im tiefsten Winter auf einer Eisscholle gespielt und waren abgetrieben. Nach etlichen Stunden waren die beiden längst aufgegeben, wurden aber wie durch ein Wunder doch noch gerettet. Auch dieses Motiv ist in der Ausstellung zu sehen.

Geöffnet ist das Gemeindehaus während Veranstaltungen, nach den Gottesdiensten und nach Vereinbarung unter Tel. 04422/1438.

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