Varel „Sie hatte eine unglaublich schöne Stimme, die mich immer wieder berührt.“ Dr. Dietrich Behrens trägt viele Erinnerungen an seine kleine Schwester Hildegard Behrens mit sich, die zum großen Opernstar wurde. Anlässlich ihres 80. Geburtstages wurde am Mittwoch eine Erinnerungstafel am Geburtshaus der vor acht Jahren verstorbenen Sopranistin an der Moltkestraße/Ecke Parkstraße aufgestellt.

Die Initiative kam von Hans-Georg Buchtmann, Vorsitzender des Heimatvereins Varel. Er dankte dem Ehepaar Behrens sowie der Stadt Varel, die das Aufstellen der Tafel ermöglicht haben – und Hans Sauer, der eine Biografie über Hildegard Behrens verfasst hat.

„Hildegard Behrens war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Varels“, sagte Sauer, „eine ganz außerordentliche Frau“. In ihrem musikalischen Elternhaus und an ihrer Vareler Schule sei das Rüstzeug gelegt worden für ihre Weltkarriere als Sopranistin.

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Die Gedenktafel enthält eine Kurzbiografie und gibt vor allem Aufschluss über die ersten 20 Lebensjahre des späteren Opernstars. Über einen QR-Code können mit dem Smartphone weitere Informationen abgerufen werden. Ab nächster Woche wird diese Seite abrufbar sein, kündigte Sauer an.

Für die Biografie hat Hans Sauer mit dem Ehepaar Behrens, mit Hildegard Behrens’ Sohn Philip sowie mit ehemaligen Schulkameradinnen gesprochen. Zur Einweihung der Gedenktafel waren Karin Klostermann und Inge Golibersuch gekommen, die zusammen mit Hildegard Behrens die Mädchenschule in Varel besucht haben.

Sie erinnern sich gerne an Hildegard Behrens und hoffen, dass bald eine Straße in Varel nach dem Opernstar benannt wird.

Indes plant der Verein für Kunst und Wissenschaft Varel einen Liederabend als Hommage an Hildegard Behrens. Wiebke Lehmkuhl wird am 2. November in Varel Lieder von Richard Wagner und Richard Strauß singen, die Hildegard Behrens berühmt gemacht haben.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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