Schortens „Ich heiße Halawat Khales, bin acht Jahre alt und gehe in die zweite Klasse der Grundschule.“ Ganz selbstbewusst ging die junge Dame, gekleidet wie eine kleine Prinzessin, ans Mikrofon und begrüßte die rund 300 Besucher im Bürgerhaus, die zur Vorstellung der Länder Irak und Afghanistan gekommen waren. Und damit hatte sie auch schon die Herzen der Besucher gewonnen.

Das steigerte sich noch einmal, als sie später wie ihre Schwester Rahil zusammen mit ihrem Vater auf der Bühne ein Lied vortrug.

Doch das eigentliche Thema des Abends lautete „Migranten stellen ihr Land vor“. Und das taten Waslat Khales und seine Schwester Siyam für Afghanistan. Zusammen mit ihren Mentoren Hanna-Maria Paul und Mustafa Fakhro, Schüler des Mariengymnasiums, hatten sie kleine Vorträge entwickelt zu ihrer eigenen Flucht und zu Geschichte, Wirtschaft, Geografie und Kultur ihrer Heimat Afghanistan.

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Dabei ging es sicher auch um Fakten und Informationen, aber beeindruckend war, wie selbstsicher und sprachlich gut die beiden 16- und 17- jährigen Geschwister die Herausforderung, vor so großem Publikum zu sprechen, meisterten.

Über den Irak informierten Saddam Alboaswad, Dhuha und Saja Alsamaraai. Sie hatten ihre Vorträge zusammen mit Insa Jakumeit, Marieke Kahla und Nadienne Schmidt von den Berufsbildenden Schulen Jever entwickelt. Und wenn es bei den beiden Schwestern bei dem einen oder anderen schwierigen deutschen Wort einmal etwas hakte, machte das eigentlich nur deutlich, wie schwierig unsere Sprache ist und wie viel die jungen Leute in einem Jahr schon gelernt haben.

Und bei den kleinen Geschenken, die die Referenten und Mentoren am Ende von Gisela Sandstede, Vorsitzende der Schortenser Integrationslotsen, erhielten, war das Strahlen der kleinen Halawat Khales am größten. Sie durfte sich über eine neue Puppe freuen.

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