GRABSTEDE Kinder aus den dritten und vierten Klassen der Grundschule Grabstede und einige aus dem zweiten Jahrgang haben ein Musical auf die Bühne gebracht. „Paule Papagei“ flog am Mittwochabend durch die Pausenhalle, Zuschauer waren Eltern, Großeltern, Freunde und Schüler, und sie waren hörbar begeistert, denn kräftig wurde nach dem letzten Lied um Zugabe geklatscht.

Die Lehrerin Bettina Serve hatte zuvor das Publikum begrüßt: „Ich hatte das Vergnügen, mit der Chor-Arbeitsgemeinschaft in weniger als 20 Wochen etwas Gutes zu erarbeiten.“ Dass die Schüler alle freiwillig mitgemacht hatten, war zu spüren. Mit echter Begeisterung wurden die Lieder gesungen und die Spielszenen aufgeführt.

Auch Schulleiterin Meike Roder zeigte sich angetan von der Aufführung. Immerhin mussten die Kinder rund ein Dutzend Liedtexte auswendig lernen. Sie hob insbesondere die Leistung von Lara Schaffrath hervor, die den „Paule Papagei“ darstellte: „Das ist eine schwierige Rolle, das Mädchen musste viel Text einstudieren.“

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Warum die Kinder so gut bei der Sache waren, lässt sich auch aus der Vorlage herleiten. Eingängige Popmelodien stammten aus der Feder von Siegfried Fietz, der Text von Daniela Dieker. Und der hatte es in sich. Es ging grundsätzlich um harte Konflikte in den Elternhäusern, und der Untertitel war Programm: „Warum kein Schwein sein Ferkel schlägt.“

Da konnten die jungen Sänger so richtig den Erwachsenen die Leviten lesen. Der Ärger wegen schlechter Zeugnisse war ein Thema: „Papa, warum schimpfst du nur soviel mit mir? Hast du wirklich immer recht? Ich bin doch nicht nur Schüler, ich bin doch auch dein Kind.“ Wobei die Eltern aber auch nicht zu kurz kamen. Da klagt die Mutter: „Ich koche und putze und schufte. Ich will doch nur ein klein bisschen Anerkennung sehen, ich möchte fühlen, dass mein Handeln richtig ist.“

Am Ende blieb die Frage: „Warum ist in Familien die Gewalt so groß? Warum findet der große Mensch den Weg nicht heraus?“ Die Kinderrechte wurden eingeklagt: „Habt mehr Respekt vor Kindern. Verbiegt uns nicht, schlagt uns nicht und lasst uns auch mal los.“ Und das Motto fand die Lösung: „Warum kein Schwein sein Ferkel schlägt? Es achtet es, weil kleine Schweine auch schon Wesen sind.“

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