[SPITZMARKE]SCHILLIG SCHILLIG - In ein neues Pfarrhaus in Schillig kann Pfarrer Jens Schmidt im nächsten Jahr einziehen. Darauf freut er sich schon. Noch aber bewohnt er das 1974 aus Kalksandstein erbaut Haus neben der St. Marien-Kirche in Schillig.

Das Neue soll am gleichen Standort errichtet werden, allerdings nicht mehr als Flachdachbungalow, sondern als zweistöckiges Gebäude. 450 000 Euro kostet der Neubau. Davon kommen 300 000 Euro vom Bischöflichen Offizialat Vechta des Bistums Münster. Diese Summe hat der Kirchensteuerrat vorgesehen.

Den Rest, 150 000 Euro, finanziert das Bonifatiuswerk. Dieser hohe Zuschuss des Diaspora-Hilfswerks der Deutschen Katholiken sei vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Urlauber-Seelsorge in Schillig und Horumersiel an der Nordsee einen besonderen Stellenwert genieße, erklärt Schmidt diese hohe Förderung.

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„Für uns ist der Neubau zugleich ein deutliches Zeichen für die Kirchengemeinde im Wangerland und damit eine Stärkung der Gemeinde“, sagt er.

Grund für einen Neubau waren die Kosten für eine Gesamtsanierung des jetzigen Hauses in Höhe von 187 000 Euro. So viel Geld wollte der Kirchensteuerrat nicht mehr in das alte Gebäude stecken.

Die vorläufigen Planungen sehen in der oberen Etage drei Gästeappartements für die Teams der Urlauberseelsorge vor. Im unteren Bereich wird es zusätzlich Räume für Besprechungen und Gruppen geben.

Noch ist der Architektenentwurf vorläufig und da möchte Schmidt natürlich bestimmte Änderungen durchsetzen. Eine davon: Seine Privaträume im oberen Stock unterzubringen, die Appartements dafür im Erdgeschoss zu installieren. „Wir diskutieren über jeden Quadratmeter“, schmunzelt er. Rund 260 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche sind vorgesehen.

Wenn das alte Pfarrhaus im Oktober abgerissen wird, zieht Schmidt in die ehemalige Signalstation hinter dem Haus ein. Diese muss bis dahin mit einem Kostenaufwand von 100 000 Euro grundsaniert werden. „Während die Kirchengemeinde Wangerland ohne Eigenbeteiligung ein neues Pfarrhaus in Schillig erhält, muss sie sich an der Sanierung der Signalsstation mit ihren Rücklagen beteiligen“, sagt der Geistliche.

Und noch eine Sanierung steht an: Die Fenster der Kirche nebenan müssen erneuert werden. „Da kommen Kosten von bis zu 200 000 Euro auf die Kirche zu“, weiß Schmidt. Doch zunächst will er sein neues Haus im Herbst nächsten Jahres beziehen.

Bonifatiuswerk unterstützt

Neubau mit einem Drittel der Gesamtsumme

Im Oktober soll das 1974 erbaute Pfarrhaus abgerissen werden. Es hätte für rund 187 000 Euro saniert werden müssen.

Von Klaus Homola

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