Jeverland War nun mehr Feuerwerk als sonst? Oder wurde angesichts der öffentlichen Diskussion über Sinn und Unsinn von Silvesterraketen und Geböllere doch weniger Feuerwerk gezündet als sonst? Schwer zu sagen: In Jever ließen es die Feiernden und Feuerwerksfans wohl krachen wie eh und je. Um null Uhr läuteten nicht nur die Glocken der Stadtkirche das neue Jahr 2020 ein, sondern schossen auch Silvesterraketen in den Himmel, explodieren Kanonenschläge und sprühten Feuerwerksfontänen bunte Lichter auf die Straße und an den Himmel.

Viele, die sich draußen versammelt hatten, verzichteten auf eigenes Feuerwerk. Sie waren nur gekommen, um das laute Knallen und bunte Farbenspiel am Himmel mit respektvollem Sicherheitsabstand anzusehen.

Nach einer knappen halben Stunde allerdings war fast alle Munition verschossen und wurde es bereits spürbar ruhiger: Die Feiernden zog es wieder zurück ins Warme – auf die Silvesterparties in privaten Wohnzimmern oder in die Kneipen und Gaststätten. Noch mal „Dinner for one“ gucken oder noch mal ans Büffet und ans Raclette oder auf die Tanzflächen und mit allen auf das neue Jahr anstoßen.

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Zum letzten Mal richtete Stephan Otto im Friesen-Hof in Heidmühle seine Silvesterparty aus. Knapp hundert Gäste tanzten und feierten zu DJ-Musik und bei kalt-warmen Büffet die letzten Party des Jahres und die letzte Fete im Friesen-Hof. „Wir waren schon am 9. Januar letzten Jahres ausgebucht“, sagt Otto stolz und auch ein wenig wehmütig. Wie berichtet hat er am Neujahrstag seinen Friesen-Hof geschlossen, ab sofort ist er Pächter der Gaststätte zum Forsthaus Upjever. „Die Vorfreude auf die neue Umgebung ist groß, die Erwartungen ebenfalls. Am 18. Januar soll es an neuer Wirkungsstätte offiziell losgehen. Was aus dem Friesenhof wird – Abriss und Neubebauung oder neuer Pächter – ist weiter ungewiss.

Auch in Sillenstede, in Sande oder auch im Wangerland wurde wie vielerorts in den Kneipen und Gaststätten gefeiert. In Sillenstede hatte erstmals der Bürgerverein eine große Silvesterparty organisiert und tanzte im Sillen­steder Hof mit rund 120 Gästen ins neue Jahr.

Die Polizei, die zur Feuerwerkszeit rund um Mitternacht durch die Straßen fuhr und darauf achtete, dass kein Blödsinn mit Böllern und Raketen veranstaltet wird, vermeldete einen unspektakulären Jahreswechsel ohne besondere Vorkommnisse.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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