Jever /Wilhelmshaven Das Experiment ist geglückt: Fünfmal hat das Mini-Ensemble Jeffrey von Laun und Vasilios Zavrakis mit Regisseur Frank Fuhrmann von der Landesbühne Nord „Das Tagebuch des Kaspar Hauser“ im Innenhof des jeverschen Schlosses bereits gespielt. Am Samstag und Sonntag, 31. August und 1. September, folgen zwei weitere Aufführungen – es gibt noch Karten.

Kaspar Hauser

ist im Innenhof des jeverschen Schlosses noch am Samstag, 31. August, um 20 Uhr und am Sonntag, 1. September, um 18 Uhr zu sehen. Es gibt noch Karten: Direkt im Schloss, Tel. 04461/ 969 350.

„Das Experiment ist sogar wunderbar geglückt“, sagt Frank Fuhrmann: Nicht nur, dass jedes Mal vor vollem Haus gespielt wurde – „wir hatten auch jedes Mal wunderbare Zuschauer, die alle sehr beeindruckt waren von der Geschichte Kaspars“, sagt Fuhrmann. Und der Schloss-Innenhof eigne sich hervorragend für die für die Inszenierung gewählte offene Spielweise. Die beiden Schauspieler spielen inmitten des Publikums.

Bis auf die Premiere, als es zwischenzeitlich so heftig zu regnen begonnen hatte, dass alle in den Steinsaal umziehen mussten, hat auch das Wetter perfekt mitgespielt. „Und auch der Regen zur Premiere war ein Abenteuer für unsere Zuschauer. Einige sind dann nochmals wiedergekommen, um sich das Stück bei Sonnenschein erneut anzusehen“, sagt Fuhrmann.

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Er hat bereits „vage Ideen“ für weitere offene Theater-Inszenierungen im Schloss – auch, weil die Kooperation mit dem Museumsteam so toll läuft.

Auf jeden Fall geplant ist, den Kaspar Hauser im Sommer 2020 nochmals ein Wochenende lang zu zeigen. „Der Aufbau ist für uns ja simpel und in 20 Minuten erledigt.“ Und bis dahin zieht das Trio mit dem Stück langsam südwärts – bis nach Ansbach in der Oberpfalz, wo Hauser lebte.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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