Sehenswürdigkeiten Und Ausflugsziele
Die 10 besten Ausflugstipps im Kreis Friesland

Sie suchen nach Unternehmungen im Urlaub? Wir haben für Sie die besten Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Friesland herausgesucht.

Bild: Buhl Activity Park
„Blobbing“ heißt dieser lustige Sport am Wangermeer in Hohenkirchen.Bild: Buhl Activity Park
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Jever Urlaub zu Hause? Dann gehen Sie auf Entdeckungstour in Ihrer Heimat. Die Lokalredakteure der Nordwest-Zeitung haben für Sie Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Freizeitaktivitäten für die Städte Oldenburg, Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Wesermarsch, Friesland, Ammerland, Oldenburg, Cloppenburg und Vechta ausgewählt. Darunter sind bekannte Publikumsmagneten ebenso wie Geheimtipps. Alle Unternehmungen stehen für die Einzigartigkeit des Oldenburger Landes. Heute lernen Sie zehn Ausflugstipps für den Kreis Friesland kennen:

1. Altes Kurhaus Dangast

Das Alte Kurhaus in Dangast. Bild: Gösta Berwing
Das Alte Kurhaus in Dangast. Bild: Gösta Berwing

Das um das Jahr 1800 erbaute Alte Kurhaus an der Straße Zur Rennweide 46 in Dangast ist Kult, Sinnbild für den kulinarischen Genuss ist der Rhabarberkuchen. Ulrike Tapken hat den legendären Rhabarberkuchen eingeführt, für den der Küstenort am Jadebusen mittlerweile überregional bekannt ist. Ein Großonkel der Familie hatte 1977 Rhabarber vorbeigebracht. Die Inhaberin wälzte kurz ihr handgeschriebenes Backbuch und überlegte, was man daraus wohl so zaubern könnte. Und so gab es damals den ersten Rhabarberkuchen im Kurhaus. Genießen kann man den Rhababerkuchen auf der alten Promenade mit einem ganz besonderen Blick über den Kurhhausstrand auf das Weltnaturerbe Wattenmeer.

Öffnungszeiten: Das Kurhaus ist geöffnet freitags bis sonntags sowie an Feiertagen von 9 bis 19 Uhr.

Mehr Infos unter www.kurhausdangast.de

2. Sandstrand von Schillig

Schollen am Strand von Schillig. Bild: Oliver Braun
Schollen am Strand von Schillig. Bild: Oliver Braun

Ein Besuch an der Nordseeküste ohne einen Tag am Strand? Undenkbar. Einen der schönsten gibt es in Schillig: Hier zeigt sich die Region von einer besonders schönen und attraktiven Seite mit seiner ursprünglichen Landschaft und dem vorgelagertem Wattenmeer. Schillig ist ein wahres Strandparadies für Familien mit Kindern. Hier gibt es wohl nicht nur den schönsten Strand der Region, hier kann man sich beim Sport auspowern oder in einem der vielen Strandkörbe erholen und den Blick auf die Inseln Mellum und Minsener Oog genießen. Heiraten kann man im weichen Sand mit Meerblick übrigens auch. Und natürlich lecker essen: Am 18. Juli werden vormittags mitten im Watt wieder fangfrische Schollen gebraten.

Parkplätze: Ein großer Parkplatz befindet sich beim Campingplatz an der Schilliger Düne.

Mehr Infos unter www.wangerland.de

3. Jade-Weser-Port und Info-Center

Blick auf den Jade-Weser-Port. Bild: Oliver Braun
Blick auf den Jade-Weser-Port. Bild: Oliver Braun

Wer Urlaub oder einen Ausflug ans Wasser macht, der will natürlich auch Schiffe sehen. Sehr große Schiffe. Und die dicksten Pötte kreuzen vor Wilhelmshaven. Im JadeWeserPort-Info-Center (dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet) lohnt sich der Weg gleich doppelt: Mit einer erlebnisreichen Ausstellung und Fahrten durch Deutschlands neuen Container-Tiefwasserhafen bietet das Info-Center eine bundesweit einmalige Attraktion und erklärt Entstehung und Abläufe im Hafen. Wer die Tour über den JadeWeserPort in einem komfortablen Hafenbus (jeweils donnerstags und samstags ab 14.30 Uhr) machen möchte, kann direkt im JadeWeserPort-Info-Center einsteigen. Eine Reservierung unter 04421/77 190 91 ist ratsam. Nach der Hafenbustour gibt es auch noch eine halbstündige Filmvorführung.

Anfahrt: Zu erreichen ist das JadeWeserPort-Info-Center über die letzte Ausfahrt der A 29

Eintrittspreise: für Erwachsene: 4 Euro (Ausstellung, ermäßigt 2,50 Euro), die Hafenbus-Tour gibt es für 6,90 Euro. Für Familien gibt es Vergünstigungen.

Mehr Infos unter www.wilhelmshaven-touristik.de

4. Schulmuseum Bohlenbergerfeld

Das Schulmuseum Bohlenbergerfeld bei Zetel. Bild: NWZ-Archiv
Das Schulmuseum Bohlenbergerfeld bei Zetel. Bild: NWZ-Archiv

Sich einmal in hundert Jahre alte Schulbänke quetschen und von einem strengen Lehrer mit Rohrstock unterrichtet werden: Das geht im Schulmuseum Bohlenbergerfeld. Gruppen können sich zu den historischen Schulstunden anmelden – aber auch jeder, der spontan am Wochenende in dem Museum vorbeischaut, kann viel entdecken. Die Exponate erzählen spannende Geschichten über das Schüler-Dasein, als der Lehrer noch hinter einem Pult stand und am Abakus erklärte, wie man das kleine Einmaleins rechnet. Im Dorfcafé direkt im Schulmuseum gibt es Kaffee und Kuchen.

Öffnungszeiten: Das Schulmuseum an der Wehdestraße 97 in Zetel-Bohlenbergerfeld ist vom 1. April bis 31. Oktober sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Mehr Infos unter www.schulmuseum.de

5. Wasserski, Blobbs und Fußballgolf

Wasserski am Wangermeer in Hohenkirchen. Bild: NWZ-Archiv
Wasserski am Wangermeer in Hohenkirchen. Bild: NWZ-Archiv

Die einen lieben Fußball, die anderen spielen lieber Golf. Am Wangermeer in Hohenkirchen wird beim Fußballgolf beides miteinander kombiniert. Der Buhl Activity Park Wangermeer mit seinen Hauptattraktionen Fußballgolf und Blobbing ist ein tolles Ausflugsziel für alle Wassersportler und für außergewöhnliche Freizeiterlebnisse wie Fußballgolf, Blobbing, Blokart/Landsegeln, Stand Up Paddling, E-Skaten und vieles mehr. Die Anlage liegt nur einen Katzensprung von der Nordsee und den größten Campingplätzen Europas wie Schillig, Horumersiel und Hooksiel entfernt. Wer sich einmal im Wasserski ausprobieren möchte, fährt nur ein paar Kilometer weiter zu den Hooksieler Skiterrassen. Dort werden auch Kurse angeboten.

Mehr Infos unter www.buhl-activity-parks.de und www.skiterrassen.de.

6. Spijöök

Ausstellungsstücke im Spijöök in Varel. Bild: NWZ-Archiv
Ausstellungsstücke im Spijöök in Varel. Bild: NWZ-Archiv

Ein russisches Atom-U-Boot, die Kontinental-Sperre und jede Menge weiterer Kuriositäten aus der maritimen Welt: Das gibt es im Museum „Spijöök“ am Vareler Hafen zu sehen. Gerald Chmielewski und sein Team nehmen die Besucher augenzwinkernd mit auf eine Seereise mit viel Seemannsgarn. Das Wort Spijöök kommt übrigens aus dem Plattdeutschen und bedeutet „humorvolle Unterhaltung“. Betreiber ist der Kulturförderverein Kunstdünger.

Öffnungszeiten: Geöffnet ist das Kuriosenkabinett „Spijöök“ an der Straße Kohlhof 5 bis Mitte September jeweils samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr.

Eintrittspreise: Der Eintritt kostet 4 Euro (Kinder 1 Euro). Führungen können unter Tel. 04451/4488 gebucht werden.

Mehr Infos unter www.spijöök.de

7. Schloss und Rauchkatengelände in Neuenburg

Idyllischer Blick auf das Neuenburger Schloss. Bild: Stüber
Idyllischer Blick auf das Neuenburger Schloss. Bild: Stüber

Ein kleines aber feines Freilichtmuseum und ein stattliches Schloss sind mitten im Ort Neuenburg in der Gemeinde Zetel zu finden. Wer am Schlossgang an der Straße Am Schloss 1 parkt und von dort aus erst zum Schloss und dann weiter durch den Schlossgarten zum Rauchkatengelände läuft, erlebt eine wahre Zeitreise. Das Ensemble aus alter Rauchkate, Friesenscheune und Steinbackofen lädt zum Verweilen ein. An ausgewählten Sonntagen im Sommer wird das Gelände zum Leben erweckt: An Backtagen und Teeabenden kommen jedes Mal viele Besucher und lassen sich vom Heimatverein mit traditionellen Leckereien verwöhnen. Wer seinen Weg hinter dem Rauchkatengelände noch fortsetzt, kommt zum Bienenlehrpfad in den Schlosswiesen, wo die Imker im Sommer jeden Sonntag zeigen, wie das Leben im Bienenstock aussieht.

Mehr Infos unter www.zetel.de

8. Vareler Wasserturm

Der Wasserturm in Varel. Bild: NWZ-Archiv
Der Wasserturm in Varel. Bild: NWZ-Archiv

Einen atemberaubenden Blick vom Wald bis ans Meer bietet sich den Besuchern von der 41,5 Meter hohen Aussichtsplattform des Vareler Wasserturms. 1914 in Betrieb genommen, überragt das 51 Meter hohe Wahrzeichen die Stadt. Wer die Stufen nach oben erklimmt, erfährt dabei auch viel über die Geschichte des Gebäudes. Viele Fotos im Treppenhaus informieren über die Renovierungsarbeiten, zudem sind zahlreiche historische Bilder aus der Bauzeit ausgestellt. Auch alte Pumpen, Rohre oder andere Dinge, die zur Wasserversorgung Varels gebraucht werden, sind zu sehen. Der Wasserturm und das Wasserwerk an der Oldenburger Straße 62 in Varel sind nach wie vor für die Wasserversorgung in Betrieb.

Öffnungszeiten: Die Plattform des Wasserturms kann täglich zwischen 8 und 17 Uhr (im Winter bis 16 Uhr) besichtigt werden.

Mehr Infos unter www.varel.de

9. Küsteum in Altmarienhausen

Die Hofstelle Altmarienhausen und der Marienturm. Bild: Oliver Braun
Die Hofstelle Altmarienhausen und der Marienturm. Bild: Oliver Braun

Das Küsteum in Sande ist ein Museum, in dem sowohl eine bedeutsame Küstenschutzausstellung als auch eine Ausstellung alter haus- und landwirtschaftlicher Gerätschaften zu sehen ist. Das in Scheune eingerichtete Küsteum ist Teil der Domäne Altmarienhausen mit Marienturm – dem Wahrzeichen der Gemeinde Sande – und Marienstübchen (hier gibt es Kaffee, Tee und selbst gebackenen Kuchen!). Zu erreichen ist das Küsteum über die K 294/Alt-Marienhausen. Wohnmobilisten finden dort seit kurzem einen gut ausgestatteten Wohnmobilstellplatz und können gleich nebenan an der Paddel- und Pedalstation zu einem Paddelausflug über den Ems-Jade-Kanal ins Boot steigen oder vis-a-vis im Sander See ein Bad nehmen. In der Küstenschutzausstellung gibt es anhand moderner Schautafeln und Modelle viel Wissenswertes über die tausendjährige Geschichte des Deichbaus, die Sturmfluten und die Entstehung der Küstenlinie durch Menschenhand zu sehen.

Öffnungszeiten: Geöffnet samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Mehr Infos unter www.sande.de

10. Im Bummelzug durch Jever

Der „Watt’n Express“ fährt durchs Wangerland und Jever. Bild: NWZ-Archiv
Der „Watt’n Express“ fährt durchs Wangerland und Jever. Bild: NWZ-Archiv

Im weiß-blauen Bummelzug durch das Wangerland und durch Jever: Der „Watt’n Express“ des Gewerbevereins Horumersiel-Schillig ist im Sommer auf mehreren Rundtouren unterwegs. Ausgestattet mit 50 Sitzplätzen, Panorama-Glasfenster, Heizung, luftgefederten Achsen und barrierefreiem Sitzplatz nimmt der Watt’n Express seine Fahrgäste mit durch das Wangerland. Nach einem festen Fahrplan kann man aus sieben Touren auswählen – eine davon führt immer mittwochs ab 10 Uhr von Horumersiel nach Jever und dort vier Mal durch die Altstadt, wo unter anderem das Schloss, die Schlachtmühle und die Brauereitürme angesteuert werden, bis der Watt’n Express um 16 Uhr wieder zurück ins Wangerland abdampft.

Eintrittspreise: Die Fahrkarten kosten je nach Tour zwischen fünf und zehn Euro.

Mehr Infos unter www.horumersiel-schillig.de

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