Jever Es war eine Premiere: Knapp acht Wochen nach Indienststellung hat das Marinemusikkorps Wilhelmshaven sein erstes großes Konzert gegeben – in der Stadtkirche Jever. „Wir haben uns erstaunlich schnell zusammengefunden und eine gute Kameradschaft aufgebaut“, sagt Fregattenkapitän Matthias Prock, Leiter des Musikkorps’. Erst einen Tag vor dem Appell zur Aufstellung waren die Musiker aus den verschiedenen Musikkorps angereist, am Nachmittag erfolgte die erste Probe.

Knapp zwei Monate Zeit hatten sie für ein Konzertprogramm, das in Jever doppelte Freude bereitete: Den vielen Zuhörern in der Stadtkirche und als Benefizkonzert der Aktion „Brot für die Welt“ und dem Soldatenhilfswerk.

Mehr als 500 Besucher drängten sich in der Stadtkirche, um das Konzert zu erleben. Überwältigt von dem guten Besuch fasste ein gerührter Pastor Rüdiger Möllenberg zusammen: „Heute Abend ist unsere Kirche gefüllt wie Weihnachten – sogar noch voller.“

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Der Lions-Club Jever führt mit dem Marinemusikkorps Wilhelmshaven eine Konzertreihe fort, die seit Jahren Tradition bei den Lions hat, erklärte Clubpräsident Manfred Molitor.

Mit der Adventsfantasie von Roland Kernen zeigte das Musikkorps gleich zu Beginn, welches Potenzial es bereits hat. In dieser Komposition wird die Melodie von „Maria durch ein Dornwald ging“ auf unterschiedlichste Weise verarbeitet.

Dem Holzbläserquintett, geleitet von Oberstabsbootsmann Pamela Krzenzissa, gelang mit der Pastorale Opus 14 No 1 von Gabriel Pierné klassische Kirchenmusik des „französischen Beethoven“. Sehr gut in dieses adventliche Konzertprogramm passten auch Flöte (Oberbootsmann Aline Thienel) und Marimbaphon (Oberbootsmann Stephan Krecklow). Mit Nemesis Part 2 brachten die zwei musikalischen Talente, die ihr Musikstudium mit Auszeichnung absolviert haben, eine spielerisch-leichte Stimmung in die Kirche.

Schön zu erleben waren die mannigfaltigen Klangfarben des Bläserensembles. Das Quintett mit feinfühligem Schlagzeug (Leitung Oberstabsbootsmann Sascha Heckmann) setzte mit Let it snow, We wish you a merry Christmas und White Christmas amerikanische Akzente. In der „Festlichen Weihnachtssuite“ mit Gloria in excelsis deo, Stille Nacht, Oh Tannenbaum und Herbei o ihr Gläubigen erklangen traditionelle deutsche Weihnachtslieder.

Zum Konzertschluss hörten die beeindruckten Stadtkirchenbesucher ein besonderes Arrangement: Alfred Reeds „Alleluia Laudamus“ erklang als Freudenhymne über die Geburt Jesu Christi und wurde eigens für das Konzert in Jever arrangiert. Dirigiert wurde das Musikstück vom Musikoffizier des Marinemusikkorps’, Leutnant zur See Andreas Striebe. Den Orgelpart spielte Fregattenkapitän Matthias Prock auf der Alfred-Führer-Orgel.

Mit dem gemeinsamen Schlussgesang „Macht hoch die Tür“ endete ein wunderbares Konzert. Ein guter Anlass, eine alte Tradition neu zu zu begründen – der lang anhaltende Applaus hat den Weg schon vorgezeichnet.

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