NEUENBURG Vor 50 Jahren, am 20. Februar 1959, gaben sich Johanna (73) und Günter Zube (77) aus Neuenburg in Wilhelmshaven das Jawort. „50 Jahre, in denen wir in guten wie in schlechten Zeiten zusammengehalten haben“, sagt Johanna Zube. Das soll an diesem Freitag im Kreise der Familie und der Nachbarschaft aus der Humboldtstraße in Neuenburg gefeiert werden.

Johanna Zube wurde 1935 in der Neumark im heutigen Polen geboren. Auf der Flucht kam sie unter anderem nach Rathenow, wo sie eine Lehre als Industriekauffrau abschloss. 1953 kam sie nach Wilhelmshaven, wo sie eine Arbeitsstelle bei der Spanplatten- und Möbelfabrik Rottmann. Dort traf sie ihren späteren Mann Günter.

Günter Zube wurde 1932 ebenfalls im heutigen Polen, in der Mark Brandenburg, geboren. Während der Flucht kam er nach Varel, wo er im Anschluss an den Besuch der Oberschule eine Ausbildung zum Kaufmann für Holz- und Baustoffe machte. Er bekam ebenfalls eine Stelle bei Rottmann und blieb immer in leitender Funktion der Möbelbranche treu.

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1965 zog das Ehepaar nach Neuenburg und gründete eine Familie. „Wir haben uns hier arrangiert und uns immer ehrenamtlich in die Gemeinde eingebracht“, resümiert Günter Zube und betont, dass sie sich in ihrer „zweiten Heimat“ Neuenburg sehr wohl fühlen. Drei Söhne sind aus der Ehe hervorgegangen und die Jubilare freuen sich über einen familiären Zusammenhalt, der auch die drei Enkelkinder einschließe.

Johanna Zube engagiert sich seit 1973 ehrenamtlich bei der AWo Neuenburg, seit 1981 als Vorsitzende. Günter Zube ist seit 42 Jahren ehrenamtlich als Bezirksvorsteher aktiv. Mehr als 20 Jahre lang engagierte er sich ebenso als Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins und war lange Zeit ehrenamtlich beim „Weißen Ring“ in der Opferbetreuung tätig. Nachdem Günter Zube 18 Jahre lang aktiv dem Gemeindekirchenrat in Neuenburg angehörte, unterstützt er seit 2004 den Besuchsdienst anlässlich höherer Geburtstage der Kirchenmitglieder.

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