Wangerland /Wangerooge Die Hoteliers im Wangerland und auf der Insel Wangerooge sind mit der Auslastung über die Feiertage und zwischen den Jahren zufrieden: „Wir haben volles Haus“, berichtet der Inhaber des Hotels „Altes Zollhaus“ in Horumersiel Arno Meents. „Am ersten Weihnachtstag hatten wir fünf, am zweiten Weihnachtstag 20 Anreisen.“ Viele seiner Gäste sind Stammgäste, die nach Weihnachten anreisen und bis nach Neujahr in Horumersiel Urlaub machen. „Viele nutzen die Zeit zwischen den Jahren“, sagt Arno Meents. Von Horumersiel aus unternehmen die Touristen gerne Tagesausflüge in die benachbarten Städte. „Gerne nehmen sie aber auch an unseren hotelinternen Veranstaltungen teil“, sagt Meents. Darunter etwa eine Boßel-Tour.

Auch das Familienhotel „Friesland Stern“ in Horum rechnet mit vielen Gästen: „Wir sind nahezu ausgebucht“, sagt Empfangsleiterin Heike Hinrichs. Ab diesem Sonnabend, 27. Dezember, reisen die Gäste an, um die Zeit zwischen den Jahren und den Jahreswechsel im Wangerland zu erleben. „Die Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar ist komplett ausgebucht“, erzählt Hinrichs. „Für diese Nacht bekommen wir besonders viele Anfragen“, sagt sie.

Die Anreise auf der Insel Wangerooge hat sich normalisiert. Nachdem der Fährverkehr von und zur Insel zwischen dem 20. und 23. Dezember wiederholt eingestellt und eingeschränkt worden war (die   berichtete), fahren die Fähren seit dem 24. Dezember wieder planmäßig.

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„Der Ausfall war unglücklich“, sagt Damir Hanken vom Hotel Hanken auf Wangerooge. „Viele der Gäste mussten zusätzlich Geld in die Hand nehmen und fliegen, einige haben in Harlesiel übernachtet, einige haben abgesagt und einige sind sogar wieder nach Hause gefahren“, sagt er.

Der Hotelier rechnet mit einem spürbaren Anstieg der Übernachtungen ab dem 29. Dezember bis Neujahr. „In dieser Zeit suchen die Menschen Ruhe und Entspannung, das kann die Insel ihnen bieten“, meint er.

Die Erfahrung haben auch Stefanie und Oliver Ostermann aus Tübingen gemacht, die am zweiten Weihnachtstag mit der Fähre auf die Insel gekommen sind: „Die Überfahrt war ganz entspannt“, sagt Stefanie Ostermann. „Das haben wir schon viel schlimmer erlebt.“ Schon seit vielen Jahren fährt die Familie nach Wangerooge. Dass die Schiffe vor einigen Tagen noch komplett ausfielen, haben sie vorab gelesen. „Aber Sorgen haben wir uns nicht gemacht, dann wären wir einfach geflogen.“

Auch Martin Ritzau kommt seit Jahrzehnten auf die Insel. Probleme bei der Überfahrt gab es keine. Neben den geplanten Schiffen fuhr ein Vorschiff, so dass genug Platz war. „Wir haben zwar von dem Schiffausfall der vergangenen Tage gehört, sind da aber recht locker rangegangen“, meint Ritzau. „Geflogen wären wir aber nicht, das kommt für mich nicht Frage.“

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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