Hooksiel Zumindest in diesem Jahr werden in Hooksiel noch einmal die Krabben- und Heringstage gefeiert: Die Heringstage finden an Pfingsten vom 8. bis 10. Juni statt, die Krabbentage am ersten Augustwochenende vom 2. bis 4. August. Die beiden Feste finden dann zum zwölften Mal statt.

Dass die beiden Feste überhaupt stattfinden, liegt daran, dass Schausteller und Standbetreiber das Organisationsteam unterstützen – von den einst zwölf Aktiven sind nur Richard Herfurth und Bernd Tscherney übrig geblieben. Die beiden hatten im November um Hilfe gerufen, weil die Fest-Organisation kaum zu zweit zu stemmen ist. „Leider machen sich die Hooksieler rar“, sagt Bernd Tscherney. „Uns fehlt die Unterstützung der Vereine und wir fühlen uns von Gemeinde und WTG allein gelassen.“

Stellenplan

Der Stellenplan zur Organisation der Herings- und Krabbentage: Die Organisatoren Richard Herfurth und Bernd Tscherney suchen dringend Unterstützer für folgende Aufgaben:


Bühnenprogramm/ GEMA /Bühnentechnik


Marktbeschickung


Werbung/Presse.

Richard Herfurth freut sich über Rückmeldungen per E-Mail an richard.herfurth@ gmx.de.

Hilfe von Schaustellern

Natürlich sind die beiden froh, dass es weitergeht mit Herings- und Krabbentagen – zumindest in diesem Jahr. „Aber wir sind schon enttäuscht, dass die Unterstützung nur von außerhalb kommt“, so Tscherney. Und auch Herfurth ist etwas verstimmt: „Wir hören von Hooksieler Vermietern oft, dass ihre Betten zu den beiden Festen voll sind, weil Urlauber sich nach diesen Terminen richten. Aber kein Vermieter mag sich mit Hilfe oder finanziell beteiligen.“ Dabei sei stets eine Herausforderung, die Feste mit schwarzer Null abzuwickeln.

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In diesem Jahr werden beide Feste etwas kleiner als sonst stattfinden. „Unsere ursprüngliche Idee war, die Herings- und die Krabbentage auf den Alten Hafen zu beschränken“, sagt Richard Herfurth. Doch weil die Schausteller beide Termine schon fest eingeplant haben, wird die Lange Straße bis in Höhe Zollhaus nun doch mitbestückt. „Auf dieser Strecke findet alles Platz, was soll“, so Herfurth.

Allerdings wird es nur noch die Bühne am Alten Hafen geben – die Musik-Acts für die Abende stehen bereits. Fürs Musik- und Showprogramm tagsüber suchen Herfurth und Tscherney noch Musik- und andere Gruppen.

„Die Verkleinerung der Feste bedeutet auch, dass wir weniger Einnahmen haben werden“, sagt Herfurth. Ein Bierstand fällt weg. „Und meine Idee, dass wir einen Bierstand von den Vereinen der Dorfgemeinschaft betreiben lassen, um Einnahmen zu erzielen, stieß leider bisher nie auf Resonanz.“ Die Tombola, die Herfurths Frau Hannelore seit Jahren für die Dorfgemeinschaft organisiert, wird es aber wieder geben.

Bernd Tscherney hört auf

Schon jetzt steht fest: Nach den Krabbentagen im August wird Tscherney sich aus der Organisation zurückziehen. Und er wird auch sein Amt als 2. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft abgeben. „Das ist sehr bedauerlich“, sagt Richard Herfurth: „Wir haben hervorragend zusammengearbeitet und waren ein super Team.“ Doch Bernd Tscherney sei mittlerweile 70 Jahre alt und er selbst ebenfalls bald – „da sind manche Dinge einfach nicht mehr so leicht zu wuppen“.

Auf jeden Fall hoffen die beiden, dass sich doch noch Hooksieler finden, die die Fest-Organisation teilweise oder sogar ganz übernehmen.“ Sollten jedoch alle Bemühungen wie bisher ins Leere laufen, würde dies eine weitere Verkleinerung der Feste für 2020 bedeuten – oder sogar eine Absage“, sagt Bernd Tscherney: Dann könne durchaus sein, dass ein ortsfremdes Event-Management die Chance sieht, in Hooksiel Geld zu machen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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