Schortens Hohen Besuch konnten die Mitglieder des Schortenser Heimatvereins bei ihrem Güstkinnelbeer in diesem Jahr begrüßen. Mühlenkönigin Svenja Lafaree und Prinzessin Swantje Bruns gaben sich die Ehre und nahmen zur Freude der etwa 50 Besucher an der Verkostung der hochkarätigen Mischung aus Rosinen und Branntwein teil, die es traditionell zur Feier des Güstkinnelbeer zu verkosten gilt.

Eigentlich ist der Brauch des „Kinnelbeer“ in Ostfriesland und darüber hinaus verbreitet, wenn ein Kind geboren ist und die Nachbarn zum „Kindbekieken“ vorbeikommen. Bleibt der Kindersegen aus, wird eben „Güstkinnelbeer“ gefeiert. Diesen hochprozentigen Brauch haben viele Vereine übernommen. So feiert man in Schortens seit 1931 dieses Fest, eigentlich in Erinnerung an den legendären letzten Wolf, der im Ort erlegt worden sein soll. Doch der spielte in diesem Jahr keine große Rolle. „De Geschicht kennt ji all rieklich“, kommentierte Rudi Rabe.

Dafür gab es volkstümliche Musik mit dem Akkordeon von Waltraud Brüling aus Obenstrohe von „Golf von Biscaya“ bis „Wenn hier een Pott mit Bohnen steit“. Und auch die Geschichten, die vorgetragen wurden, waren natürlich „up platt“. Doch so amüsant, wie man es von ihm gewohnt ist, war das, was Rudi Rabe zu erzählen hatte, diesmal nicht.

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Die Jahre 1937/38 hatte er sich vorgenommen. Im Jahr 1938 konnte der Heimatverein zum letzten Mal Güstkinnelbeer feiern. Danach traf man sich noch gelegentlich privat und die Aktivitäten des Heimatvereins mussten eingestellt werden. Erst 1956 wurde der Verein in seiner heutigen Form wiedergegründet.

Für 25-jährige Mitgliedschaft ehrte die stellvertretende Vorsitzende Ilse Detjen Annemarie Esch und Fritz Minits in Abwesenheit.

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