GRABSTEDE Die winterlichen Verhältnissen hielten die Besucher auch am Sonntagnachmittag nicht ab, ins verschneite Grabstede zu fahren und sich die Hobbykunst-Ausstellung der Dorfgemeinschaft im „Sandkrug“ anzusehen. Zu den Gästen zählte der Bockhorner Bürgermeister Ewald Spiekermann, der sich bei den Organisatoren um Helmut Tetz und Ferdinand Müsker sowie bei den Ausstellern für ihre Aktion bedankte: „Ich bin angenehm überrascht, wie viel hier auf die Beine gestellt worden ist und wie groß das Interesse der Bevölkerung ist.“

Neben dem kulturellen Unterhaltungsprogramm (die NWZ berichtete) zeigten Grabsteder Bürger, womit sie sich in ihrer Freizeit beschäftigen. Und das konnte sich wirklich sehen lassen. Der Rundgang wurde von Kristina Trey und ihren nachdenklich stimmenden Fotografien eröffnet. An den Nachbarstellwänden hingen die Bilder und Collagen von Rebecca Krumland. Sie hat sich zu ihren Arbeiten von ihrer Kunstlehrerin in der Tagesbildungsstätte Seghorn anleiten lassen.

Erich Rothenburg ließ sich von den vielen Zuschauern nicht beirren, in aller Ruhe fertigte er seine Laubsägearbeiten an. Nebenan war Helmut Grübnau am Werk, der Holzschnitzer stellt zum Beispiel Gästebücher aus massivem Holz her, hat aber auch die große Wanderplakette für die Schleuderballer vom TuS Grabstede geschaffen. Stimmungsvolle Aquarell- und Acrylmalerei steuerte Marianne Koppelmann bei, ebensolche Ölbilder zeigten Helga Neihus und Eva Helbing.

Denise Ammermann präsentierte ihre Encaustic, eine moderne Form der Wachsmalerei. In der Mitte des Saales zog Hedwig Krettek die Aufmerksamkeit auf sich mit ihren Häkelarbeiten. Und daneben war Grete Coldewey mit Stuhlflechten emsig beschäftigt. Mit orientalischem Tanz begeisterte Sonja Allers das Publikum. Zu den Helfern der Dorfgemeinschaft zählten bei der Kunstausstellung Uwe Ammermann, Hartmut Kaempfe, Bodo Krumland, Ewald Meine und Stefan Nannen. Am Montag zog Ferdinand Müsker auf Nachfrage der NWZ ein sehr zufriedenes Fazit: „Die Mischung aus Bildern und handwerklicher Kunst ist sehr gut angekommen. Die Leute waren stark interessiert – und vom leckeren Kuchenbüfett ist fast nichts mehr übrig geblieben.“ Er hatte auch schon eine erste Resonanz eingeholt: „Da meinte einer, Grabstede ist ja beinahe so etwas wie Klein-Worpswede.“ Eine direkte Wiederholung der Kunstausstellung wird es Müsker zufolge aber nicht geben: „Jetzt denken wir uns wieder etwas Neues aus, da wird uns

schon etwas einfallen.“

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