Eine Erfolgsgeschichte ist der schwimmende Weihnachtsbaum im Museumshafen von Carolinensiel: Bis zum 3. Januar ist er wieder Anziehungspunkt im Sielort. Hunderte von Zuschauern applaudierten, als am Sonnabend mit dem Kirchengeläut um 18 Uhr die schön gewachsene 14 Meter hohe Tanne, ein Geschenk von Hinni Schild, im Glanz der Lichterketten erstrahlte. Der Glanz verdoppelte sich noch durch die Spiegelung im Wasser. Schon vor einigen Tagen wurde mit den Vorbereitungen begonnen. Auch am Sonnabend waren noch viele Handgriffe notwendig, ehe die Tanne zu Wasser gelassen und auf dem Trägergestell befestigt wurde, um dann vorsichtig in die Mitte des Hafenbeckens bugsiert zu werden. Aus einer Bierlaune der Mitglieder des Stammtischs „Sielkrug“ geboren, gehört der Weihnachtsbaum seit 1995 zum festen Bestandteil des Advents in Carolinensiel. Das „Aus“ des schwimmenden Weihnachtsbaums im Hafen wäre fatal gewesen, so die Stimmungsumfrage. Viele schätzen den weihnachtlichen Museumshafen als einen Ruhepol im hektischen Alltag. Auf dem Weihnachtsmarkt, veranstaltet von der „Gemeinschaft schwimmender Weihnachtsbaum“ waren die für Carolinensiel typischen Prüllker der Renner: Ein Hefeteig mit Rosinen in Fett ausgebacken und mit Puderzucker bestreut. Antje Mannott, Anke Janßen und Ingrid Plähn standen ab Mittag in ihrer „Backbude“ und waren kurz nach 18 Uhr mit ihrer Tagesproduktion von 1500 Stück ausverkauft. Kurz nach 17 Uhr traf der Nikolaus mit dem Raddampfer Concordia II ein und beschenkte mehr als 300 Kinder mit Süßigkeiten, organisiert vom Gewerbeverein Carolinensiel. Die Grundschule Carolinensiel verkaufte Selbstgebasteltes, die Kirchengemeinde lud in ihr Weihnachtscafé ein und der Posaunenchor sorgte musikalisch für die richtige Stimmung.

Auch in Hohenkirchen hat der Weihnachtsmarkt am Sonnabend und Sonntag weihnachtliche Stimmung aufkommen lassen. Vereine, Schulen, Kindergarten und der „Traumfänger“ beteiligten sich und hatten Buden bestückt, in denen sie rund um den prächtigen Weihnachtsbaum, den die Familie Ulbrich gespendet hatte, allerlei Leckeres anboten. Für die Kleinsten drehte sich das Mini-Karussell aus der Nordsee-Spielstadt. Und endlich hatten die Hohenkirchener einmal Glück mit dem Wetter zum Weihnachtsmarkt: Der Sonnabend blieb trocken – und dass ein frischer Wind wehte, der die Temperaturen auf gefühlte Minusgrade drückte, sorgte nur für reißenden Absatz bei Glühwein, Punsch, Grog und Feuerzangenbowle. Natürlich schaute auch der Weihnachtsmann an beiden Tagen vorbei: Er drehte vergnügt seine Runden und ging tatsächlich erst, als wirklich jedes Kind einen Schoko-Nikolaus bekommen hatte. Viel weihnachtliche Vorfreude bereiteten auch die Kinder des Kindergartens, die am Sonnabend fröhlich Lieder sangen – und dann lautstark nach dem Weihnachtsmann riefen. Der hat sich tatsächlich etwas verspätet. Für die erwachsenen Hohenkirchener bildete das Budendorf einen lauschigen Treffpunkt, um zu feiern, zu plaudern und natürlich auch etwas Vorfreude aufs Fest aufkeimen zu lassen.

Der Kleine Kursaal Wangerooge wurde am Wochenende ebenfalls zum Weihnachtswunderland: Viele schön geschmückte Stände boten Dekoratives und Inseltypisches. Dazu gab es ein buntes Programm der Wangerooger Kulturgruppen: Insel-Combo, Curt Hanken an der Drehorgel, Kinderzirkus, Kinder-Volkstanzgruppe, Vocal Waves und Wangoo Diptams sowie die SchippRatz traten auf. Und natürlich schaute an beiden Tagen auch der Weihnachtsmann vorbei.

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