JEVER JEVER - Viel Lob gab es auf dem Empfang zum 50-jährigen Bestehen des Handwerksgesellenvereins Jever und Umgebung. Aber es gab auch nachdenkliche Worte. Der stellvertretende Bürgermeister Bolko Schroeder, Bürgervereinsvorsitzende Silvia Jennerich, Dieter Cassens vom Spielmannszug Jever und Günter Schmöckel vom Friesischen Brauhaus zu Jever lobten in ihren Grußworten das große gesellschaftliche Engagement des Vereins. Vorsitzender Bernd Hajen sprach aber auch die Nachwuchsprobleme des Vereins an.

Gegründet wurde der Handwerksgesellenverein am 25. März 1955. Erster Vorsitzender war der Heizungsmonteur Gerd Fischer. Die Wurzeln reichen aber tiefer: Seit 1903 gab es in der Marienstadt einen Gesellenverein Jever, der sich in den Kriegswirren aber auflöste.

Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen Erfahrungs- und Informationsaustausch. Immer wenn die Stadt Handwerker gebraucht hat, waren die Mitglieder zur Stelle – so beim Bau des Wangertors zur 450-Jahr-Feier oder beim Bühnenbau für das Festspiel über Fräulein Maria.

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Wichtig sind dem Verein aber auch gesellige Veranstaltungen. So besuchen die Handwerksgesellen zu Ostern und Nikolaus regelmäßig Kindergärten, um die Kinder dort mit kleinen Geschenken zu überraschen. Legendär sind der Rosenmontagsball und das Besenwerfen zur Faschingszeit. Bolko Schroeder forderte junge Handwerksgesellen dazu auf, dem Verein beizutreten. „Ich wünsche euch und uns, dass die Tradition weiterlebt“, sagte er.

Der Vorstand ehrte die drei Gründungsmitglieder Werner Nöth, Hermann Brahms und Hinrich Andrehsen. Heinz Nöth erhielt eine Urkunde für 25-jährige Treue.

Legendär ist der Rosenmontagsball der Gesellen

Ulrich Schönborn Chefredakteur (ViSdP) / Chefredaktion
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