VAREL „Erzählen“, sagt Pastor i. R. Achim Jürgens, „kann man nicht lernen“. Damals jedenfalls, als er seine ersten „Erzählabende“ in der Rasteder St. Ulrichs-Kirche hielt, gab es dafür noch keine Kurse. Da jedoch hatte der Seelsorger längst seine eigene Methode entwickelt, Geschichten – vor allem biblische – transparent zu machen. Er führt sich die Bilder einer Geschichte vor Augen, prägt sie sich ein und gibt sie auf eine ihm eigene Weise an die Zuhörer weiter. Und schließlich knüpft er mit seiner Kunst auch an Traditionen an: „Die Geschichten des Alten Testaments habe eine uralte Überlieferung – sie wurden lange erzählt, bevor sie aufgeschrieben wurden“.

Hatte er schon früher in kleineren Gruppen Jugendlichen und Erwachsenen biblische Geschichten auf diese Weise nahe gebracht, vervollständigte er seine Kunst während seiner Amtszeit in Rastede. Als er die dortige St. Ulrichs-Kirche erstmals betrat, wusste er sofort: „Das ist eine Erzähl-Kirche“. Das war 1990, und schon ein Jahr später war die Kirche beim ersten Erzählabend – der bald eine ständige Einrichtung werden sollte – bestens gefüllt.

Auf ein großes Publikum hofft Achim Jürgens nun auch bei dem Erzählabend am Mittwoch, 29. Dezember, um 18 Uhr in der Vareler Schlosskirche – zumal sie von Orgelimprovisationen von Matthias Geuting (er stammt aus Varel) untermalt werden. Der Organist und Musikwissenschaftler aus Essen wird dabei, so kündigt Jürgens an, die Geschichten „musikalisch nicht eins zu eins übertragen“, sondern sich von ihnen inspirieren lassen – ein Experiment, auf das der Erzähler selbst gespannt ist.

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Erzählungen aus der Schöpfungsgeschichte bringt Achim Jürgens zu Gehör, es geht um Abraham, um Jakob und Elia. „Es sind spannende Geschichten“, kündigt er an, und er wird sie mit der ihm eigenen Dramatik erzählen. Es geht um Menschen, die Gott begegnen und darin Trost und Kraft erfahren – „ und so mancher Besucher wird sich in den Ereignissen und Bildern auch wiederfinden und erkennen“.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

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