TETTENS Tettens hatte einst einen Hafen, der übers Tief mit Jever und der Nordsee verbunden war – reger Getreidehandel zeichnete die Ortschaft mit eigener großer Mühle vor vielen Jahrhunderten aus. Im Ortszentrum, wo heute das Feuerwehrhaus steht, war damals der Hafen. „Dieses Stück Geschichte ist heute im Dorf kaum noch jemandem bekannt“, bedauert Tettens’ Pastor Fritz Weber.

Deshalb will die Dorfgemeinschaft um Anita Chris­toffers, Horst Scholz und Günter Heidemann vom Bürgerverein, Fritz Weber und Kirchenratsmitglied Jürgen Habben sowie Axel Siebert von Rot-Weiß Tettens im Rahmen der Aktion „Wangerland blüht auf“ das alte Tettens wieder in Erinnerung rufen. Beim Rundgang des Lenkungsausschusses stellte die Dorfgemeinschaft jetzt ihre Projekte vor.

Hinweis auf alte Kirche

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So ist geplant, am Aufgang zur Kirchwarf einen Findling mit dem Hinweis auf 800 Jahre Geschichte der St. Martinskirche aufzustellen. Einen sechs Tonnen schweren Stein hat Weber bereits gefunden – „das Problem ist der Transport“, berichtete er. Ein paar Meter weiter soll ein Blühbeet entstehen mit einer Hinweistafel auf die geschichtliche Entwicklung des Dorfs. Dadurch sollen durchfahrende Gäste aufmerksam und zum Anhalten eingeladen werden.

Geplant ist zudem, den Treffpunkt hinter der Kirche zu pflastern und einen Grillplatz zu errichten.

Um das Ortsbild aufzuwerten, wollen die Tettenser entlang der Hauptstraße die Beete neu anlegen, Baumscheiben als Dekoration aufstellen und neue Bäume pflanzen. Geplant ist, dass Einwohner Patenschaften zur Pflege der Beete übernehmen.

Radfahrer-Hütte

Der Radweg durch Tettens soll mit neuen Hinweisschildern auf die Ortsmitte ausgestattet werden. Und zudem soll vor der ehemaligen Eisenbahnbrücke ein Ausguck mit Radfahrer-Hütte errichtet werden, um einen Blick in die Landschaft zu ermöglichen.

Die Tettenser regen zudem an, alle Ortschaften des Wangerlands mit etwas Wangerland-typischem kenntlich zu machen. Möglich seien etwa Fahnenmaste mit der Wangerland-Nixe. Jutta Bendix vom Lenkungsausschuss bestätigte, dass es solche Überlegungen bereits gibt – zumindest für die „Tore ins Wangerland“ Hooksiel, Waddewarden und Wiefels.

 @ Mehr Infos unter http://www.erdeundflut.de

Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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