Das Gemälde, das sich lange Zeit im Ammerland auf Schloss Fikensolt befand, hatte im Vareler Schloss gehangen, hat Silke Köhn herausgefunden. Es ist ein großformatiges Brautbild, das offenbar zur Hochzeit mit dem Reichsgrafen von Aldenburg entstand. Viele Fragen seien trotz der langwierigen Forschungsarbeit offen geblieben: Etwa wer der Maler des interessanten Gemäldes ist, oder wann die Legende von der Braut entstand, die zu spät kam (der Bräutigam war vergiftet worden). Das Buch, hofft die Autorin, werde auch dem weithin unbeachteten Aldenburgschen Anteil an der Oldenburgischen Geschichte mehr Beachtung verschaffen. Heimatvereinsvorsitzender Hans-Georg Buchtmann bescheinigte, die Autorin habe ihre Aufgabe „mit Bravour bewältigt“. Das Bild (die Stiftung Kunst und Kultur in Westerstede hatte es 1982 erworben) soll demnächst auch einmal in Varel im Heimatverein präsentiert werden. Dort hängen weitere Gemälde aus der Vareler Grafenzeit – als Leihgaben aus Privatbesitz und aus dem

Landesmuseum.

Silke Köhn: Zauber einer Legende – Die Braut von Fikensolt. Isensee Verlag, Oldenburg, 19.80 Euro.

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charlotte Amélie de la Trémoille

Das Gemälde der Charlotte Amélie de la Trémoille (1652 bis 1732) entstand wahrscheinlich als Brautbild: Die französische Adelige heiratete 1680 Anton von Aldenburg, der kurz darauf verstarb. Das Gemälde hing im Vareler Schloss und kam irgendwann – wahrscheinlich im 19. Jahrhundert – nach Schloss Fikensolt, wo es 1982 von einer Stiftung erworben und jetzt restauriert wurde. Lange Zeit galt die Abgebildete als „Brut van Fikensolt“ – nach einer Sage.

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