JEVER Das Duo bereitete dem Publikum einen hochkarätigen Musikabend. Besonders reizvoll war der Klang des seltenen Barock-Cembalos.

Von Marina Schünemann

Der Auftakt der diesjährigen Schlosskonzerte stand ganz im Zeichen des Barock. Bei der Begrüßung der Zuhörer im Audienzsaal dankte Bibliothekarin Sibylle Heinen in Vertretung von Museumsleiterin Dr. Antje Sander der Organisatorin Christel Ney und den Sponsoren für das hochkarätige Konzert mit Torsten Johann (Cembalo) und Inken Ewertsen (Violoncello).

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Vor allem aber war dieser exquisite Abend Torsten Johann zu danken, der sich als gebürtiger Wilhelmshavener dafür einsetzt, die Musiktradition der heimischen Region zu fördern. Bereits als Schüler initiierte er die Konzertreihe „Alte Musik Sengwarden/Friesland“ und realisiert trotz seines Engagements im Freiburger Barockorchester mit Gastspielen in Asien, Amerika und den europäischen Metropolen seit einigen Jahren das Sommerfestival „Klassik am Meer“.

Nicht minder beeindruckend liest sich der musikalische Werdegang seiner Partnerin. In Neumünster geboren, begann sie 1996 ihr Cellostudium in Vancouver und setzte die Ausbildung in Hannover und Salzburg fort mit dem Schwerpunkt Barockmusik. Im vergangenen Jahr erhielt sie die Solo-Cellostelle des Preußischen Kammerorchesters.

Für diesen Abend hatte das Duo Werke gewählt mit Sonaten und Suiten von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Anton Kraft und Francesco Geminiani. Für außergewöhnlichen Genuss sorgte dabei nicht nur das Violoncello – besonders bei Bachs Suite Nr. 1 G-Dur – sondern auch der spezielle Klang des BarockCembalos.

Wurde das Duo schon für die Sonate D-Dur für Violoncello und Basso continuo von Georg Philipp Telemann mit sehr viel Applaus belohnt, gelang es den beiden auch bei drei weiteren Interpretationen von Bach, Geminiani und Anton Kraft Kontraste zu setzen und ihr Publikum mit frappierenden Effekten zu überraschen.

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