Da staunte der Minser Weihnachtsmann nicht schlecht: „. . . und wenn die fünfte Kerze brennt, dann haben wir den Weihnachtsmann noch mal so lieb“ dichtete ihm ein Mädchen ganz spontan – und sorgte für Gelächter bei den Erwachsenen, die genau wie die Kleinen den Weihnachtsmann umstanden. Der Besuch des Weihnachtsmannes war einer der Höhepunkte der „Wiehnacht up ’d Land“ in Minsen-Förrien. Während im Gasthof „Alte Schmiede“ Selbstgehäkeltes, Gestricktes und Gebasteltes rundum an Tischen feilgeboten wurde und das große Tortenbüfett zum Naschen einlud, standen auf dem Vorplatz Buden mit Bratwurst, Glühwein und Punsch, Crepes und Quarkbällchen. Auch die Dorfjugend machte mit und bereitete Crepes zu – „dreimal mussten wir Teig nachmachen“, sagte Matthis. Und Joachim Meyer stand wie in den Vorjahren am Grill und brutzelte Bratwurst – besonders verlockende Sonderangebote wie „Wurst frisch heruntergefallen“ oder „Wurst vom letzten Jahr“ mit grün-angeschimmeltem Brot gab es ebenfalls. Die meisten Weihnachtsmarktbesucher hielten sich aber an die „normale“ Wurst vom Grill.

Im rappelvollen Dorfgemeinschaftshaus Wiefels verbrachten die Boßler samt Anhang einen vergnüglichen Nachmittag. Bei der Weihnachtsfeier hatte, wie Norbert Jürgensen betonte, die neue Lautsprecheranlage Premiere – und tatsächlich funktionierte sie bestens, wenn man die richtigen Knöpfe fand. Anja Willms-Janssen hatte mit Niklas, Max, Chiara, Ilvi und Emily ein Theaterstück einstudiert: „Wie Katz und Hund“ erzählte von Katzenmutter und -Kind sowie Hundevater und -Sohn, die dem Tierfänger gemeinsam ein Schnippchen schlagen und ihre Feindschaft überwinden. Danach führten die Kinder Tänze auf, die Katja Fischer mit ihnen einstudiert hatte. Und natürlich schaute auch dort der Weihnachtsmann vorbei.

Glamouröse Weihnachten hat das Duo Schwarzblond aus Berlin – Benny Hiller und Monella Caspar – den Gästen des weihnachtlichen „Kunstvoll Essen“-Abends in Klostermanns Gasthof „Zum Schwarzen Bären“ in Hooksiel beschert. Dazu servierten die Klostermanns allerlei Weihnachtlich-festliches von Spinat-Mascarpone-Törtchen über Rote-Beete-Suppe bis zum Wild und einem besonders ausgiebigen Dessert. Gastgeber Sven Klostermann nahm zehn Jahre „Kunstvoll Essen“ zum Anlass, dem künstlerischen Leiter Norbert Hadwiger, der von Anfang an die Kleinkunst-Abende im Winterhalbjahr organisiert, eine Urkunde zu überreichen. „Wir hoffen auf ein weiterhin goldenes Künstlerhändchen von Norbert Hadwiger“, sagte Klostermann.

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