Hooksiel Drei Tage lang war in Hooksiel nicht nur der Hering, sondern auch der Bär los: Mit den 6. Hooksieler Heringstagen, ein gelungenes Wagnis der Hooksieler Dorfgemeinschaft, an Stelle seines Vorgängers des externen „Heringstages“ am Außenhafen, dessen kommerzieller Veranstalter damals nicht den Anspruch der Besucher erfüllte, ein eigenes Fest zu organisieren, hat die Dorfgemeinschaft Hooksiel einen Volltreffer im Küstenbadeort gelandet.

Viel Beifall zur Eröffnung

Viel Beifall erhielten Gerd Peters und Rainer Popken von der Theatergruppe Hooksiel bei der Eröffnung am Sonnabendnachmittag für ihren Einführungssketch zum Freibieranstich ihrer Vorsitzenden Jutta Wenger, die statt lokaler Politprominenz in diesem Jahr erstmalig mit kräftigen Schlägen die Anstichzeremonie ausübte. Jutta Wenger zeigte trotz aller Bedenken ihrer Theaterfreunde aus der Sketchvorstellung, die sie als „Nichtbiertrinkerin“ vorstellten, Geschick und hatte mit wenigen Schlägen den Zapfhahn eingeschlagen.

Das Organisationsteam unter der Leitung von Torsten Riedel mit Richard und Hannelore Herfurth, Bernd Tscherney, Bert Albrecht, Matthias Suckert, Günter Schmöckel, Harry Sager, Ansgar Niehoff, Birgit Müller, Heiner Freymuth, Jürgen Schirmer und Annemarie Geiser hat den „Hooksieler Heringstagen“ im Küstenbadeort mit ausgesuchten Schaustellern und interessanten Handwerkerständen eine ansprechende und gelungene Abrundung gegeben.

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Mit einer Freikarte für ein Werder-Bremen-Spiel bedankte sich Herfurth im Namen der Dorfgemeinschaft bei Frank Langenhorst für seine unermüdliche materielle Unterstützung für alle dörflichen Veranstaltungen und Herfurth schloss darin auch die vielen unermüdlichen Idealisten der Helfer ein, die als Dorfgemeinschaft zusammenstehen.

Der Hering war früher das „Arme-Leute-Essen“ in der Region und die Fischerei ernährte lange Jahre viele Menschen an der Küste, so skizzierte Landrat Sven Ambrosy die Heringstage und wies auf die Bedeutung der Küstenfischerei als wirtschaftliches Element hin. Die Versorgung mit dem heute schon als Edelfisch zu bezeichnenden Hering klappte in Hooksiel wieder reibungslos, ob im Fischbrötchen, gebacken oder in der feinsten Art als Matjes.

Fischverkauf vom Kutter

Den Namen „Hooksieler Heringstage“ wurde die Veranstaltung besonders am Alten Hafen gerecht, dort wurden Heringe mit Bratkartoffeln angeboten, die Besucher konnten beim Heringsräuchern zusehen und attraktive Fischimbissgeschäfte boten eine breite Fischpalette zum Verkauf an. Der Krabbenverkauf direkt vom Kutter im Alten Hafen im Litermaß erinnerte an die Zeit bis zur Eindeichung 1974 mit dem Wegfall der Fahrrinne zurück, wo aus dem Alten Hafen noch Tideabhängig die Kutter aus- bzw. einliefen.

Von Sonnabend bis Pfingstmontag feierte der Küstenbadeort sein maritimes Fest auf einer Flaniermeile vom Alten Hafen bis zum Schlosserplatz, das mit seinem Veranstaltungsende um Mitternacht zur Harmonie mit den Anliegern beiträgt. Von einem gelungenen Mix aus Unterhaltung mit Essen und Trinken zu moderaten Preisen profitierten die vielen Besucher wieder in diesem Jahr und ließen sich auch von manchen Kapriolen des Wetters nicht ihre Feierlaune nehmen. Auf zwei Bühnen, am Alten Hafen und am Schlosserplatz, wurde ein abwechslungsreiches Programm mit vielen bekannten und namhaften Bands und Künstlern geboten und das Ziel der Dorfgemeinschaft ein „schönes Fest“ für die Bewohner und Urlauber anzubieten, ist den Hooksielern gelungen.

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