Dangast „Dem Sturm trotzen“, das ist das Motto der nächsten „Kirche am Deich“ am 21. Juli um 19 Uhr bei der Eiche am Logierhaus (bei der Kurhaus-Klause) in Dangast. Dem Sturm trotzen sollten aber die Gäste bereits am Donnerstag, als die Andacht vor der Flutmauer zwischen Kurhaus und Klause stattfinden sollte. Doch Regen und Wind zwangen Mitwirkende und die über 100 Besucher schließlich, in die Veranda des Kurhauses auszuweichen.

Maren Tapken hatte nicht nur die Türen ihres Hauses geöffnet, sondern auch über den Standort informiert. Sie erinnerte daran, dass die Fluten immer mehr Sand vom Geestrücken abtrugen und das um 1800 gebaute Kurhaus in Gefahr brachten. Um die Abbruchkante zu schützen, sei der Steindeich gebaut worden, finanziert durch das Großherzogtum Oldenburg, die Stadt Varel sowie „durch meinen Ururgroßvater Carl Gramberg“.

Eine kleine Plakette in der Flutmauer erinnert an die verheerende Sturmflut im Jahre 1906, als der Steindeich gerade fertiggestellt worden war. Der hielt in den nächsten Jahrzehnten noch vielen Sturmfluten stand. Wäre er nicht gebaut worden, „würde heute wohl nur noch eine Gedenktafel an unser Kurhaus erinnern“, so Maren Tapken.

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Das Thema Flut tauche immer wieder auch in der Bibel auf, ließ Kreispfarrer Christian Scheuer wissen, der an diesem Abend die Meditation hielt. Auch unser modernes Leben kenne Situationen, „in denen uns das Wasser bis zum Hals steht. Mögen unsere persönlichen Flutmauern halten, mögen wir uns getragen fühlen von Menschen, die für uns Partei ergreifen“, wünschte Scheuer.

Die Lesung trug der 16-jährige Jaron Krüger vor, mit ihrer musikalischen Begleitung begeisterte das Gitarrenduo Tom Breitenfeldt und Michael Kusmierz.

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