HOEHNKIRCHEN Der alte Vorstand hatte schon vor einem Jahr angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. Die Suche nach Nachfolgern gestaltete sich zunächst schwierig.

von klaus homola HOEHNKIRCHEN - Das ging ja noch einmal gut bei der Eintracht Wangerland (ETW): Nachdem Vorsitzender Roman Thieme und sein Stellvertreter Gerd Kozlowski schon vor einem Jahr angekündigt hatten, ihre Vorstandstätigkeit nicht weiter fortsetzen zu wollen und zunächst weit und breit keine Nachfolger in Sicht waren, gibt es jetzt doch eine neue Vereinsführung.

Auf der Jahreshauptversammlung am Freitag im „Dorfkrug“ in Hohenkirchen stellte sich der bisherige Spartenleiter Fußball, Andy Gilliam-Hill, für das Amt zur Verfügung. Ein Aufatmen ging durch die Reihen, die Wahl zum ersten Vorsitzenden fiel einstimmig aus.

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Stellvertreter wurde Schriftführer Dieter Gerken, dessen Amt seine Frau Anke übernimmt. Carsten Damm wurde zum Jugendwart gewählt.

Besonderes Lob für den ETW kam von dem Vorsitzenden des Kreisfußballbundes, Heinz Lange. Er appellierte an die Mitglieder, den Namen ETW weiter zu tragen, damit die Jugend in der Gemeinde Sport treiben könne. Er lobte vor allem Gerd Kozlowski, der seit 1986 als Jugendbetreuer im Verein sei und diesen seit zehn Jahren als zweiter Vorsitzender mitgestaltet habe. „Er hat dem Verein kontinuierlich seine Freizeit geopfert“, hob er das ehrenamtliche Engagement hervor und belohnte dies mit einem Zinnteller.

„Der Verein steht mit 640 Mitgliedern auf sehr gesunden Füßen“, bilanzierte der scheidende Vorsitzende Thieme. Vor sechs Jahren habe er den Verein mit einer Negativbilanz übernommen.

Es sei ein Zeichen der Zeit, dass das Vereinsengagement zurückgehe. Vor allem junge Menschen wollten unabhängig in ihrem Freizeitverhalten sein.

In sportlicher Hinsicht stellte er den einzelnen Sparten ein gutes Zeugnis aus. Dies bestätigten die Spartenleiter. Kozlowski, der den Kassenbericht vorstellte, sah trotz der Beitragserhöhung in 2005 eine negative Entwicklung im Einnahmebereich: Immer mehr Jugendliche würden Mitglieder, während die Zahl bei den Älteren abnehme. Dadurch kämen weniger Beiträge herein. Zugleich koste die Jugendarbeit viel Geld – die Kehrseite erfolgreicher Nachwuchsarbeit.

Für mehrere Mitglieder gab es Ehrungen für deren langjährige Mitgliedschaft. 40 Jahre sind dabei Heidemarie Stache, Gisela Evers, Hans Weyerts. 30 Jahre dabei: Helga Durow und Götz Winter. 20 Jahre im ETW: Anneliese Cornelius, Annemarie Becker, Uwe Meyer, Franke Thaden und Gerd Kozloswski.

Finanziell steht der Verein auf gesunden

Füßen

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