Hooksiel Endlich kam sie doch noch heraus, die Sonne – und lockte am Sonntag zahlreiche Besucher zu den diesjährigen Hooksieler Heringstagen. Von Sonnabend bis Montag gab es rund um Hafen und Fußgängerzone wieder ein buntes Programm mit Live-Musik, Kunsthandwerkern und natürlich frischem Fisch. Und dabei schien es, dass jeder der Besucher seinen eigenen kleinen Höhepunkt aus dem Programm herauspickte.

Mit Schirm ausgestattet

Karin und Wilfried Bonnie aus Hooksiel trauen sich bereits am Sonnabend zum Fest – trotz der vielen Regenschauer. „Wir sind ja mit unserem Regenschirm gut ausgestattet“, sagt Karin Bonnie lächelnd. „Einmal hier herum laufen und alles anschauen gehört für uns einfach immer dazu. Danach trinken wir noch ein Bier mit unseren Nachbarn.“

Auch Yvonne Obst ist mit ihren Kindern Lenny und Marlon auf dem Fest. „Egal ob mit Regen oder nicht – wir müssen einfach hier her.“ Und was steht auf dem Programm? „Die Losbude natürlich“, sagt Yvonne Obst. Die ist nämlich von der Dorfgemeinschaft, die mit Unterstützung von Vereinen und Anliegern der Langen Straße in Hoolsiel die Festtage organisiert. Das möchte die Familie unterstützen. „Aber jetzt müssen wir auch noch Pommes essen gehen“, fügt der fünf-jährige Marlon mit großen Augen hinzu.

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Für Peter und Irene Goretzki aus Oldenburg sind es dagegen die frischen Krabben, die sie zum Fest locken. „Ob Herings- oder Krabbentage, wir sind hier in Hooksiel eigentlich immer dabei“, sagt Peter Goretzki. Dann nimmt er eine große Tüte Krabben entgegen.

Das haben sich Jens von Schoenebeck und Beate Meinders auch nicht entgehen lassen. „Wir haben uns frische Krabben geholt – und dann um die Wette gepult“, erzählen sie lachend.

Am Sonntag machen sie es sich schließlich in einem Strandkorb am Hafen gemütlich und genießen die Sonne. „Dabei hören wir uns ein wenig die tolle Musik an. Und das alles hier am Hafen – das ist einfach am schönsten“, sind sich beide einig.

Shantychöre und Bands

Und Live-Musik stand schließlich eine Menge auf dem Programm. Neben Shantychören haben auch DJs auf zwei verschiedenen Bühnen für Musik gesorgt. Am Abend spielten dann verschiedene Bands.

Keine Krabben – aber dafür ein frisches Brötchen mit Seelachsfilet gönnen sich Eva, Oliver und Sohn Tim Bohnen aus Jever. „Das schmeckt sehr gut“, sagt Tim und beißt genüsslich in sein Brötchen. „Dabei schauen wir uns gerne die Kutter an“, fügt Eva Bohnen hinzu. „Und das jedes Jahr wieder.“


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Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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