Friesland Ganz entspannt Strom sparen: Wie das geht, zeigt das Projekt „enera“ jetzt auch in einem Kino-Werbespot. Der „Stromsparmeister“ zeigt auf lustige, aber vor allem auch auf kreative Art und Weise, dass Strom sparen mit Hilfe der enera-App kinderleicht ist. Egal ob zu Hause oder im Urlaub – die App ermöglicht die Visualisierung des Stromverbrauchs und bietet darüber hinaus Tipps, wie jeder seinen Stromverbrauch reduzieren kann.

Energie-Projekt

Bei Enera, gestartet Anfang 2017 in Friesland, Wittmund, Aurich und Emden, geht es um die intelligente Steuerung von Stromnetzen. Ziel ist, dass vor Ort produzierter Strom auch vor Ort genutzt wird. Enera will zeigen, dass zukunftsfähige Energiesysteme durch den Einsatz intelligenter Technologien effizienter betrieben und so unnötiger konventioneller Netzausbau vermieden werden kann.

Mehr Infos unter www.projekt-enera.de

So versucht im Spot beispielsweise eine Mutter, die Haare ihrer Kinder mit einer Luftpumpe zu föhnen, während ein Geschäftsmann seine Krawatte mit einem Nudelholz bügelt. Doch dass man nicht gleich seine Spiegeleier über einer Thunfisch-Kerze brutzeln muss, um Strom zu sparen, zeigen die Spartipps des Energiewende-Projekts.

Umgesetzt wurde der 30-Sekunden-Film, der nicht nur auf YouTube, sondern auch im Kino zu sehen sein wird, von Mindcore Productions aus Würzburg. Das Kreativteam rund um Steffen Boseckert hat bereits zwei Werbespots für enera produziert – „und auch dieses Mal erstklassige Arbeit geleistet“, sagt Frank Glanert, einer der Köpfe von enera.

„Wir freuen uns darauf, dass der enera-Werbespot Mitte bis Ende Oktober in den Kinos zu sehen sein wird“, so Glanert: Neben dem Film-Service-Center Jever wird der Spot im Kino Aurich, im CineStar Emden, im Apollo Theater Norden, in der UCI Kinowelt Wilhelmshaven, im Casablanca Kino Oldenburg, im Kino-Center Leer und im Filmpalast Nordenham zu sehen sein.

Als „enera“ Anfang 2017 startete, war Frank Glanert fest entschlossen, schnellstens 30 000 Stromabnehmer gewinnen zu können, sich an dem Modellprojekt zu beteiligen. Die 30 000 Haushalte und Betriebe hätte er auch zusammenbekommen – doch dann hakte es an der Technik.

Zunächst verzögerte sich der geplante großflächige Einbau der Smartmeter, weil keine zertifizierten Geräte erhältlich waren. Und als dann Smartmeter zertifiziert waren, stellte sich heraus, dass sie für die Anwendung, die im enera-Projekt vorgesehen ist, gar nicht passten.

Kurzerhand wurde seit Herbst 2018 im enera-Projekt selbst programmiert und entwickelt – und im Frühjahr 2019 wurden die Smartmeter in den Landkreisen Friesland, Wittmund und Aurich in Haushalten ausgerollt. Doch um auf eine stabile Datenlage zurückgreifen zu können, braucht enera noch viel mehr Teilnehmer – sie können sich über die enera-Seite im Internet melden.

Mit der großen Messreihe will enera den Beweis antreten, dass Stromverbrauch und -Produktion durch intelligente Steuerung und Vernetzung aufeinander abgestimmt und dadurch viel effektiver gemacht werden können. „Wann die Sonne scheint oder der Wind weht, wissen wir schon jetzt ziemlich genau. Und mit den Daten, die die Smartmeter liefern, wissen wir dank unseren Projektteilnehmern bald auch, wo, wann und wie viel Strom benötigt wird“, sagt Glanert.

Mehrwert für die Projektteilnehmer: Mit der eigens entwickelten enera-App können sie sekundengenau ihren Stromverbrauch samt Kosten auf dem Handy nachvollziehen. So kann jeder Haushalt per App erkennen, wann ein Stromfresser aktiv wird – denn angezeigt wird, welche Geräte gerade laufen und wie viel Strom sie nutzen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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