Schillig So schmeckt der Fisch: frisch gefangen und gleich am Strand im Watt gebraten und mit Kartoffelsalat und Zitrone kredenzt, verzehrt unter blauem Himmel, barfuß im warmen Watt stehend, mit Blick übers Meer hinüber bis zur Insel Wangerooge. Und dazu geht eine leichte salzige Brise und weht maritime Akkordeonklänge herüber.

Rund 2000 Gäste, darunter natürlich viele Urlauber, ließen sich am Donnerstag das Schollenbraten im Watt vor Schillig nicht entgehen und genossen Fisch im nur für einige Stunden geöffneten Freiluft-Fischrestaurant im Watt. Die Köche der Gastronomie-Kooperation „Die Seesterne“ im Wangerland hatten ihr Fischrestaurant mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer aufgebaut.

„Teller! Wir brauchen Teller!!“ ruft jemand aus dem Pagodenzelt nach hinten, wo emsig gespült wird. Die Schlange ist lang zur Mittagszeit, Seeluft macht hungrig. Bis zur Mittagszeit waren 1500 Portionen gegessen.

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Das Schollenbraten im Watt, das zweimal im Jahr in der Hochsaison stattfindet, schmeckte Urlaubern wie einheimischen gleichermaßen: Hella und Jürgen Blohm sind aus Wilhelmshaven nach Schillig geradelt: „Wir sind immer dabei, wenn es Scholle im Watt gibt.“ Und Urlauberin Dagmar Beckmann aus Oberhausen findet: „Hier direkt am Wasser, wo die Luft nach Meer schmeckt, schmeckt der Fisch gleich noch mal so gut.“

Unterstützt wurde die Erlebnisgastronomie im Wattenmeer vom Friesischen Brauhaus zu Jever und von der Wangerland-Touristik.

Bei ablaufenden Wasser am frühen Morgen hatten die Aufbauarbeiten für das Fischrestaurant im Wattenmeer begonnen. Mit strandgängigen Fahrzeugen wurde die Ausrüstung herangeschafft. Dann heizten die Köche die Pfannen an und bereiteten barfuß im Schlick stehend den fangfrischen Nordsee-Fisch vor den Augen der Gäste zu.

Bis die Schollenfilets appetitlich auf dem Teller lagen und Kaltgetränke bereitstanden, war allerdings etwas Geduld vonnöten: Denn Essensmarken, Getränke, Beilagen und Fisch gab es in vier verschiedenen Pagodenzelten – also auch viermal Schlange stehen. Aber es geht ja schnell Schließlich ist so eine Scholle schnell durchgebraten. Nach wenigen Stunden kommt das Wasser wieder. Ruckzuck ist alles abgebaut und eingepackt.

Am Donnerstag, 6. August, gibt es dann Schollenbraten in Hooksiel. Los geht es dort ebenfalls um 11 Uhr.


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Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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