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SCHORTENS Sie waren wohl schon dabei, als im Jahr 1175 die Klosterkirche des Klosters Oestringfelde gebaut wurde. Auch die letzte Nonne des Klosters, Hille Engelken, mag sich zu ihren Lebzeiten an ihnen erfreut haben, denn auch schon damals, im 16. Jahrhundert, waren Eiben sehr seltene Bäume. Hatte man doch im Mittelalter die Eiben fast ausgerottet, weil ihr Holz hoch begehrt war zum Bau von Langbögen und Armbrüsten.

Zwei dieser Bäume im Alter von etwa tausend Jahren hat die Stadt Schortens am Regionalen Umweltzentrum (RUZ) und hinter dem Klostergarten in Klosterpark.

Die wechselvolle Lebensgeschichte dieser beiden Bäume stellte Hans-Peter Thiemann bei der Feierstunde des Heimatvereins dar. Und damit wurde auch klar, warum die Bäume eingezäunt werden mussten. Das Wurzelwerk hat schon Schaden genommen durch einfaches Begehen der Flächen und würde weiter Schaden nehmen. Auch sollen die Eiben „vorsichtig in Form geschnitten werden“ und künftig nicht mehr die Samen abgeerntet werden.

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Wie sehr die Bäume in den Herzen der Bürger verwurzelt sind, zeigte sich, als es darum ging den Schutz der beiden „ehrwürdigen alten Damen“ zu organisieren: Die Stadt gab das Holz für den Zaun, der Verein Gattersäge sägte die Bretter, der Bauhof stellte den Zaun auf und die Landfrauen organisierten mit Tee, Buchweizenpfannkuchen und Löwenzahnsirup alles für das leibliche Wohl der Gäste.

Mit plattdeutschen Geschichten und Gedichten, vorgetragen von Lara-Jolene Neumann (8) und Finn-Hendrik Eckhoff, wurde die Feier abgerundet.

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