CäCILIENGRODEN Welche Farbe hat ein Engel? Welche Form? Und muss er zwangsläufig ein menschliches Gesicht haben? Fragen, über die sich Andrea Ammerpohl, Ursula Baumann, Karin Biller, Bärbel Penner, Margrit Rohlfs und Monika Schmidt aus dem Atelier „Alte Backstube“ in Cäciliengroden in den vergangenen Monaten viele Gedanken gemacht haben. Entstanden sind zahlreiche Bilder, die die Frauen jetzt in einer Ausstellung im Gemeindezentrum „Die Brücke“ zeigen.

Zur Vernissage am Sonntag, 28. Oktober gegen 11.15 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Zuvor findet ab 10 Uhr ein Gottesdienst ebenfalls zum Thema Engel in der Christuskirche statt. Zurzeit gebe es einen regelrechten Engel-Boom, berichtet Pastorin Meike von Fintel. „Möglicherweise ist das ein Weg, der spirituellen Sehnsucht zu begegnen, die jeder Mensch in sich trägt“, mutmaßt sie.

Gemeinsam mit einem fünfköpfigen Team hat sie den Gottesdienst vorbereitet und will nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall soll eine deutliche Abgrenzung zur Esoterik gezogen werden. „Engel sind im christlichen Weltbild ein Symbol für die Gegenwart Gottes bei den Menschen, das soll deutlich werden“, erklärt sie.

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Die Frauen aus dem Atelier „Alte Backstube“ haben sich Zeit gelassen für die Entwicklung ihrer persönlichen Engelbilder. Herausgekommen sind dabei ganz unterschiedliche Bilder, denen allen gemeinsam ist, dass sie in Öl gemalt wurden. So hat Karin Biller zum Beispiel das Thema zunächst mit Hilfe von Büchern, dem Internet, anderen Bildern und vielem mehr reflektiert. Ein Prozess der zunächst im Kopf, dann im Bauch stattfand „und dann ab auf die Leinwand“, sagt sie. Für jede der Frauen ist die Stimmung wichtig, in der ihre Werke entstehen. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sanfte, wie hingehaucht wirkende Bilder entstanden sind, andererseits sich verspielte Formen finden, aber auch kraftvolle, pure Lebensfreude verströmende Werke zu sehen sind. Engel von jedem ganz individuell gesehen.

Welche Farbe? Egal, er hat die Farbe, die gerade der Stimmung entspricht. Welche Form? Es gibt keine Norm, denn Engel werden ganz individuell empfunden. Und ganz individuell gesehen.

Die Ausstellung ist bis Ende Januar im Gemeindezentrum „Die Brücke“ zu sehen.

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