Moorwarfen Dicht gedrängt standen die Moorwarfer und viele Gäste am späten Samstagnachmittag im „Old Schoolhus“ beim Neujahrsempfang. Siegmund Netcel, ehemaliger Brunnenmeister in Moorwarfen, hatte aus einer Laune heraus am 1. Januar 1994 zum ersten Neujahrsempfang im Moorwarfer Krug eingeladen, der nun zum 22. Mal stattfand.

„Lasst uns auf das Neue Jahr anstoßen“, lautete das Motto in Moorwarfen. Dazu gehört es, gute Wünsche entgegennehmen, gute Wünsche auszusprechen, ins Gespräch zu kommen und zu hören, was im vergangenen Jahr geleistet wurde und was im neuen Jahr auf den Weg gebracht werden soll sagte Dorfsprecher Alois Kees. Er erinnerte daran, dass sich nach anfänglichen Schwierigkeiten die Dorfgemeinschaft Moorwarfen gut etabliert hat.

Er freute sich über die Wertschätzung, die die vielen Gäste des Neujahrsempfangs mit ihrem Besuch gegenüber dem Ort und seiner Dorfgemeinschaft ausdrücken. Er hoffe, dass sich aus den Gesprächen des Abends neue Ideen entwickeln, die im Lauf des Jahres umgesetzt werden können, um viele Impulse für die Aus- und Mitgestaltung des Dorflebens zu geben. Die rege Nachfrage nach Baugrundstücken im Neubaugebiet Voßhörn beweise, dass es sich in Moorwarfen gut leben lässt.

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Seinen Dank sprach er allen Vereinen und den vielen Helfern aus, die Jahr für Jahr bemüht sind, alles zu tun, um das Dorfleben in Moorwarfen zu erhalten und mit Veranstaltungen auszufüllen. Kees kündigte für den 13. und 14. Juni wieder ein Dorffest an. Er wünschte Eismeister Hermann Werdermann und seinen Eisbahnhelfern noch knackigen Frost für das sehnlichst erwartete Eisfest.

Kees lobte die Kindergartenleiterin Birgit Rohlfs mit ihrem Team und würdigte ihr Engagement im Dorfgeschehen. Dieser Dank galt auch Ruth Brockmann, die mit viel Einsatz den Seniorenkreis in Moorwarfen betreut. Er bedankte sich auch bei Ex-Brunnenmeister Siegmund Netcel der heute in Jever wohnt, aber mit der Instandhaltung der Weihnachtsbeleuchtung seine Verbundenheit mit Moorwarfen bestätigt.

„Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst“, zitierte Bürgermeister Jan Edo Albers den Autobauer Henry Ford. Jever müsse 2015 diesen Motor nutzen, um kraftvoll in die Zukunft zu fahren. Die Bürger seien ein wirkungsvoller und effektiver Kraftstoff – „im Zusammenspiel und Dialog mit den Bürgern wollen wir Synergieeffekte nutzen“, sagte Albers.

Der Bürgermeister wünschte der Dorfgemeinschaft auch für die kommenden Jahrzehnte Kraft und viel Idealismus, um sich für ihr Dorf einzusetzen. Während seiner Rede nahm er auch die Gelegenheit wahr, Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) zu begrüßen der, wenn auch etwas verspätet, seine Besuchszusage einhielt.

Die gemütlichen Stunden, die der Vorsitzende Kees allen wünschte, leitete der Shantychor Moorwarfen unter Leitung von Werner Tjarks mit stimmungsvollen Seemansliedern ein, perfekt moderiert von Peter Harjes. Schmalzbrote und Getränke garantierten ein offenes Ende ganz im Sinne der Dorfgemeinschaft.

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