CäCILIENGRODEN CÄCILIENGRODEN - „Wer einmal mit dem Patchwork angefangen hat, kommt davon nicht wieder los, es ist wie ein Virus“, sagt Antje Battermann aus Cäciliengroden.

Gemeinsam mit sechs weiteren Frauen aus Jever, Leerhafe und Roffhausen gehört sie zu den „Frisian Quilt Junkies“, die sich regelmäßig treffen, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam zu arbeiten und neue Ideen zu entwickeln oder weiter zu führen.

Ihre neuesten Arbeiten zeigt die Gruppe in einer Ausstellung im Gemeindezentrum „Die Brücke“ in Cäciliengroden am Sonnabend, 8. April, von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag, 9. April, von 11 bis 17 Uhr.

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Vor sechs Jahren gründeten Antje Battermann, Britta Bretten, Corina Bruns, Maren Fischer, Ina Henk, Jadranka Meins und Sabine Steen die „Frisian Quilt Junkies“. Seitdem haben sie ihre Arbeiten ständig weiter entwickelt. „Das ist eine Wissenschaft für sich“, schmunzelt Antje Battermann und Maren Fischer verrät, worum es diesmal ganz besonders geht: Um die „Round Robins“ in so genannter Crazy-Technik, eine bestimmte Art, Quilts zu arbeiten.

Dabei näht jede der Frauen einen Mittelblock für ihren eigenen Quilt. „Ganz wichtig ist das Tagebuch, das mitgeschickt wird. Da werden alle Regeln festgehalten und auch individuelle Wünsche mitgeteilt, zum Beispiel, wenn jemand eine bestimmte Farbe gar nicht mag oder spezielle Verzierungen bevorzugt“, erklärt Maren Fischer.

Der Mittelblock wird dann ordentlich verpackt und weitergeschickt an eine Patchworkerin, die man gar nicht kennt.

„Die Kontakte haben wir über das Internet, da gibt es spezielle Adressen“, verrät Jadranka Meins.

Die nächste Frau näht dann den zweiten Block, bestickt den ersten, mitgeschickten Block und schon geht die Reise weiter.

So entstanden Quilts von unterschiedlicher Größe und vor allem gab es überall einen Überraschungseffekt: „Während der Arbeitszeit hat keiner seinen Quilt wiedergesehen, erst nachdem alles fertig war, gab es eine Übergabe“, berichtet Ina Henk.

Diese Quilts, die zumeist durch ganz Deutschland, zum Teil sogar bis nach Österreich und Dänemark gereist sind, kann man in der Ausstellung bewundern. Dazu kommen etliche weitere Patchworkarbeiten, angefangen vom Rucksack über Tischdecken bis hin zu Postkarten.

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